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"Keine Zeit zu sterben" Neuer James-Bond-Film: Starttermin offenbar wegen Coronavirus um sieben Monate verschoben

Ana de Armas spielt an Daniel Craigs Seite das neue Bondgirl
Ana de Armas wurde von Daniel Craig höchstpersönlich entdeckt.


Der Bond-Schauspieler und de Armas lernten sich bei den Dreharbeiten zu „Knives Out“ kennen.


Craig ist von der Schauspielerin so begeistert, dass er sich sie als neues Bond-Girl wünscht.


In „Keine Zeit zu sterben“, der im April 2020 erscheint, spielt sie die Rolle der Paloma.


Das müssen Sie über die Schauspielerin wissen:


Ana de Armas wächst in Kuba auf, wo sie bereits mit 14 Jahren die Schauspielschule besucht.


Ihr Filmdebüt gibt sie bereits mit 16 Jahren in „Una rosa de Francia“.


Mit 19 Jahren geht die Kubanerin nach Spanien, wo sie einige Schauspieleinsätze in verschiedenen Serien und Filmen hat.


2008 wird de Armas für die spanische Version des Männermagazins FHM abgelichtet.


Den internationalen Durchbruch schafft die heute 31-Jährige, als sie 2014 nach Los Angeles zieht  – und neben Keanue Reeves im Erotik-Horror-Thriller „Knock Knock“ spielt.


2017 war die Blondine in „Blade Runner 2049“ zu sehen.


Und jetzt der nächste große Filmauftritt: Im neuen James Bond-Film „Keine Zeit zu sterben“ wird sie Daniel Craig schöne Augen machen.


Wir sind gespannt, wie sich die Schauspielerin als Bond-Girl macht.
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Wenige Wochen vor der geplanten Premiere wird der Start des neuen James-Bond-Films "Keine Zeit zu sterben" verschoben. Der Film soll nun erst im November in die Kinos kommen. Britische Medien gehen von einem Zusammenhang mit der Coronavirus-Epidemie aus.

James-Bond-Fans müssen sich erneut gedulden. Bereits zum dritten Mal ist die Premiere des neuen 007-Abenteuers "Keine Zeit zu sterben" verschoben worden. Statt Anfang April wird der Film erst sieben Monate später im November 2020 starten. Man habe sich "nach sorgfältiger Überlegung und gründlicher Bewertung des weltweiten Kinomarktes" dazu entschieden, gaben die Macher am Mittwoch auf der offiziellen James-Bond-Website und in sozialen Medien bekannt.

Dass der Schritt in Verbindung mit dem weltweiten Ausbruch des neuen Coronavirus steht, wurde offiziell zwar nicht bestätigt, britische Medien berichten dennoch von einem Zusammenhang. Zuvor war wegen der Covid-19-Epidemie die gesamte Werbetour in China für den Film abgesagt worden. Der asiatische Markt gilt als besonders wichtig.

James Bond: Neuer Film wegen Coronavirus verschoben
Passantin in Bangkok vor Plakat zum neuen James-Bond-Film "No Time To Die"
© Mladen Antonov/AFP

James Bond: 007-Fans begrüßen Verschiebung

Auch in Italien waren die Einspielergebnisse an den Kinokassen zuletzt dramatisch gesunken. Wie die italienische Nachrichtenagentur ANSA am Montag berichtete, blieben viele Kinos in Italien in der vergangenen Woche leer oder waren geschlossen. Insider halten es für möglich, dass nun auch andere Studios auf die aktuellen Entwicklungen reagieren und ihre Filmstarts in den kommenden Wochen verschieben.

Die Premiere des 25. James-Bond-Films war zunächst von Oktober 2019 auf Februar 2020 verschoben worden, nachdem Danny Boyle im Herbst 2018 wegen "kreativer Differenzen" als Regisseur von dem Projekt zurückgetreten war. Unter Boyles Nachfolger Cary Joji Fukunaga war der Termin dann um weitere zwei Monate verlegt worden, weil das Drehbuch nachgebessert werden musste.

James Bond mit Waffe

Dass sich der Kinostart nun erneut verzögert, begrüßen einige 007-Fans. Zu Wochenbeginn hatten die Autoren des einflussreichen James-Bond-Blogs "MI6" in einem offenen Brief an die Produzenten gefordert, "die öffentliche Gesundheit über die Zeitpläne des Marketings und die Kosten für die Absage von Werbeveranstaltungen zu stellen". Andere Fans äußerten sich aber auch kritisch dazu.

"Keine Zeit zu sterben" (Originaltitel: "No Time To Die") ist der fünfte und voraussichtlich letzte James-Bond-Film mit Daniel Craig in der Hauptrolle. Der Trailer für den Agententhriller, mehrere TV-Spots und der Titelsong von Billie Eilish waren bereits veröffentlicht worden. Sogar der Vorverkauf für die Kinokarten hatte schon begonnen.


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