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KOMÖDIE: Schule

In die »Schule« kurz vor dem Abitur geht es mit der gleichnamigen DVD. Angenehm: Politische Korrektheiten und platter Humor à la »American Pie« werden vermieden.

Markus wird von seinem Radiowecker aus dem Schlaf gerissen. Seine Freundin schickt einen Gruß an ihren »Schnubbi« und schon ist Markus das Gespött der Schule. Das kommt davon, wenn man sich mit Mädchen einlässt, die in eine Klasse »unter« einem gehen. Doch auch Markus Freunde haben drei Wochen vor dem Abi Probleme. Der dicke Dirk versucht, den Gaußschen Algorithmus zu lernen – und versagt auf ganzer Linie. Also muss eine Backup-Lösung für den großen Klausurtag gefunden werden. Doch ausgerechnet das Mädchen, das ihm dabei helfen könnte, ist mit Steve zum Kiffen abgedüst. Währenddessen haben Nabil und Sasha nichts anderes vor, als einen durchgeknallten Abifilm für die Nachwelt zu drehen.

Keine Frage: »Schule« ist kein pädagogisch wertvoller Film, der die Kinder daran erinnert, dass sie doch fürs Leben lernen und nicht für die Schule. Er ist aber auch kein Possenreißer à la »American Pie«, der einfach nur Spaß um jeden Preis verbreiten möchte. Marco Petry weiß genau, wie das damals so kurz vor dem Abi mit der Stimmung in der Schule war: Liebe statt Lernen. Sein Kinohit »Schule« schafft es auf Anhieb, aus jedem Zuschauer wieder einen pubertierenden Pennäler zu machen, der sich vor schlechten Noten und der Zukunft fürchtet.

Die DVD überrascht mit vielen Extras. Neben dem Kurzfilm »Poppen« finden sich auf der DVD ein Audiokommentar von Petry, Nabils und Saschas Abifilm, zahlreiche gelöschte Szenen, Interviews mit Lehrern und Schülern, Produktionsnotizen und Trailer. Hinzu kommen ein Blick hinter die Kulissen und der Beitrag »Spaß am Set«.

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