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Kurzkritik zu "Haywire": Eine Frau stellt Männer in den Schatten

Wer glaubt, Actionfilme würden ohne einen männlichen, kraftstrotzenden Hauptdarsteller nicht auskommen, wird in "Haywire" eines besseren belehrt. Die ehemalige Mixed-Martial-Arts-Kämpferin Gina Carano zeigt, dass auch Frauen für ordentlich Action sorgen können.

Kinotrailer: "Haywire"

Das Warten hat ein Ende: Mit Gina Carano schickt Hollywood eine ernstzunehmende, neuartige Actionheldin ins Rennen, die mit der Entschlossenheit eines Charles Bronson zur Sache geht, ohne dabei ihre Weiblichkeit einzubüßen. "Haywire" ist ein im besten Sinne der Worte kleiner feiner Thriller über eine Spezialagentin, die verraten wird und sich konsequent wie effizient rächt.

Diese einfache, tausend Mal gesehene Geschichte hat Steven Soderbergh in unglaublich dynamische Action verpackt. Den Schleifenschmuck drumrum geben Schauspielgrößen wie Michael Fassbender, Ewan McGregor und Antonio Banderas. Das kräftig schlagende Herz des Films ist jedoch die bisher unbekannte ehemalige Mixed-Martial-Arts-Kämpferin Carano, die dem Ausdruck "physisches Spiel" ganz neuen Ausdruck verleiht. Für jeden Actionfan und Freunde guter Thriller ein Muss! Zumal Banderas das coolste der möglichen letzten Worte hat.

Regie

: Steven Soderbergh

Darsteller

: Gina Carano, Ewan McGregor, Michael Fassbender, Antonio Banderas

sal