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Regisseur Lars Becker im stern: Warum mir das Schicksal der Flüchtlinge am Herzen liegt

Sein Kinospot "Refugees Welcome" eröffnet das Filmfest Hamburg und wir vor jeder Vorführung ausgestrahlt. In einem Gastbeitrag schreibt Regisseur Lars Becker, weshalb er diesen Film gedreht hat.

Exklusiv-Spot: "Refugees Welcome": Lars Becker gibt den Flüchtlingsschicksalen ein Gesicht

Schon 1990 in meinem ersten Film, dem Dokudrama "Afrika um die Ecke", habe ich verschiedene afrikanische Flüchtlinge interviewt, die aus Bürgerkriegsstaaten oder brutalen Armutsdiktaturen geflohen waren. Schon damals war auch Deutschland ein Einwanderungsland. Nichts hat sich seitdem verändert. Im Gegenteil: Der Exodus aus Syrien, Afghanistan, Eritrea, Somalia und Nigeria ist zu einer Massenflucht über den Balkan oder in lebensgefährlich überfüllten Booten über das Mittelmeer geworden.

Lars Becker

Regisseur Lars Becker

Der Kinospot "Refugees Welcome" greift nun die Idee wieder auf, den Flüchtlingen Gesicht und Stimme zu geben. 20 Flüchtlinge verschiedener nationaler, ethnischer, religiöser Herkunft, ungeschminkt und unzensiert, in der Erstaufnahme eines Flüchtlingscamps in Hamburg. Ziel des Spots ist neben dem Plädoyer für humanitäre Hilfe und Willkommenskultur eine breite, offensive gesellschaftliche Debatte über Migration, Integration und Einwanderung zu führen. Und die pauschal falschen Kategorisierungen von Kriegsflüchtlingen und Wirtschaftsflüchtlingen in Frage zu stellen. Bittere Armut, Rassismus und religiöse Verfolgung sind historisch gesehen immer ein von Diktatur und Bürgerkrieg untrennbarer Migrations- und Fluchtgrund gewesen. Das ist auch das Thema der neuesten Folge der ZDF-Reihe "Nachtschicht", die ebenfalls auf dem Filmfest Hamburg läuft. 

Lars Becker
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(