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Stern Logo Academy Awards - Die Oscar-Verleihung

Alec Baldwin moderiert die Oscars: Vom Karriere-Nirwana auf den Show-Olymp

Seine Karriere schien eigentlich schon vorbei zu sein. Doch seit seiner Rolle in der Erfolgsserie "30 Rock" ist Alec Baldwin wieder extrem angesagt. Jetzt darf er die Oscar-Verleihung moderieren.

Von Ulrike von Bülow, New York

Es ist noch nicht lange her, da schien Alec Baldwin ein Mann von gestern zu sein. Einer, der vielleicht in den Klatschspalten auftauchte, als Ex-Gatte von Kim Basinger, mit der Mr. Baldwin eine Tochter hat, Ireland, der er dann aber auf dem Anrufbeantworter brüllte, sie sei ein "ungezogenes kleines Schwein", was Mr. Baldwin den Ruf einbrachte, ein großer Rabenvater zu sein: Die Aufnahme landete vor drei Jahren im Internet, und damals hatte kaum noch jemand auf dem Schirm, dass Alec Baldwin einmal als Schauspieler berühmt geworden war. Heute ist das ein bisschen anders.

Alec Baldwin wird am kommenden Sonntag die Oscar-Verleihung moderieren, denn "Baldwin is hot", wie die "New York Times" schreibt, er ist heiß: Halb Amerika kniet derzeit vor ihm nieder, weil er "so lustig sein kann, ohne sich dafür großartig verbiegen zu müssen" ("Washington Post"). Nie war Mr. Baldwin so erfolgreich wie heute, und das ist auch deshalb erstaunlich, weil er mit 51 Jahren in einem Alter ist, in dem Hollywood-Akteure sich eher in einer Art Karriere-Wildnis befinden: Für den heißen Tiger sind sie nicht mehr jung genug. Sie sind aber auch noch nicht alt genug, um schon als grauer Kauz verehrt zu werden. Anders Alec Baldwin, der ist hip und wird verehrt, ein Typ mit Doppelkinn und Kugelbäuchlein, das er zurzeit im Kino vorführt: In dem Film "Wenn Liebe so einfach wäre", in dem Baldwin an der Seite von Meryl Streep zu sehen ist, zeigt er sich ziemlich nackt und sehr komisch.

Mit "30 Rock" kam der Erfolg

Er ist jetzt ein "leading man", einer für die großen Hauptrollen, und Schuld daran ist eine Fernsehserie, die ganz klein begann: "30 Rock". "Ich wollte niemals in einer TV-Show mitspielen, niemals!", sagt Baldwin heute. Aber dann habe er den Piloten gedreht "und da habe ich gemerkt: Das macht Spaß!" Die Serie spielt in New York City, Baldwins Heimat. Es geht um eine fiktive Comedy-Show. Die Leiterin des Autorenteams wird von Tina Fey gespielt, Amerikas Lieblingskomödiantin. Baldwin gibt Jack Donaghy, den Oberboss, der andauernd ins Show-Geschehen hineinfunkt. Anfangs lief die Serie in den USA nicht besonders gut, doch dann hagelte es Preise, und bald stimmten auch die Quoten.

Baldwin ist hinreißend in "30 Rock", er hat für seinen Part zwei Emmys und drei Golden Globes gewonnen, den dritten vor ein paar Wochen, und er sagt, er habe durch die Arbeit fürs Fernsehen viel gelernt: "Spiel einfach die Szene, und wenn sie lustig ist, sei lustig, aber versuche nicht lange, lustig zu sein."

Baldwin hat seine Nische gefunden

Diese Einstellung hat Baldwin nun ins Kino transportiert, eben in "Wenn Liebe so einfach wäre", eine romantische Komödie, "die ich lieber gesehen als gedreht hätte", wie er sagt. "Wie peinlich der Film für mich werden würde, das habe ich erst gemerkt, als man mir am Set ein paar Haare vom Körper rasierte und mich mit Bräunungsspray bearbeitete", sagt Baldwin. Baldwin muss ein ums andere Mal die Hosen herunter lassen, und besonders sexy sieht er dabei nicht aus. Aber das ist jetzt auch nicht mehr seine Rolle: Er gehört jetzt in die Kategorie "netter Herr in den Fünfzigern, der seine Schwächen kennt und prächtig über sie lachen kann" - da hat Alec Baldwin eine Nische gefunden, die momentan niemand so gut besetzt wie er. Es scheint, als sei er jetzt angekommen, beruflich, aber auch privat.

Baldwin macht jedenfalls einen ziemlich entspannten Eindruck, anders als früher, als er durch seine Karriere irrte wie ein Geiger, der in Jazz-Clubs, im Orchester und in U-Bahn-Haltestellen auftritt: Baldwin drehte mal ein Horror-Filmchen ("Beetlejuice"), dann ein leichtes Komödchen ("Die Mafiosi-Braut"), mal gab er den Action-Helden ("Jagd auf Roter Oktober"), dann war ihm plötzlich nach Broadway und er widmete sich dem Theater. Er heiratete die Kollegin Kim Basinger, eine der schönsten Frauen Hollywoods, doch nach neun Jahren Ehe kam es zu einem unschönen Drama: Baldwin und Basinger ließen sich 2002 scheiden, und dann stritten sie furchtbar um das Sorgerecht für Tochter Ireland. Bis Baldwin vor drei Jahren aufgab: Damals sagte er, er sei mit seiner Kraft am Ende. Doch heute sieht in seinem Leben alles nach einem Happy End aus.

Inzwischen hat Ireland, heute 14, ihrem Vater das "ungezogene kleine Schwein" verziehen. Und es gibt eine neue Frau an Baldwins Seite, die Anwältin Nicole Seidel, die vermutlich vor Ort ist, wenn Baldwin am Sonntag bei der Oscar-Verleihung durch den Abend führt, gemeinsam mit Steve Martin. Baldwin sieht dem gelassen entgegen: "Wenn man sich das genau anschaut, sind es vielleicht 30 bis 35 Minuten, die wir zusammen füllen. Der Rest ist Werbung und Preisvergabe. Und ich bin dankbar, dass Steve dabei ist. Schließlich soll es lustig werden." Als könne er das nicht auch allein hinbekommen.

stern.de berichtet in der Oscar-Nacht live von der Preisvergabe

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(