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Remake von "Dirty Dancing": "Baby" wird bald wieder Wassermelonen tragen

Was in den Achtzigern ein echter Kultfilm war, eignet sich auch für ein Remake. Die Filmproduktionsfirma Lionsgate legt daher "Dirty Dancing" ein zweites Mal auf. Auch wenn sich die Besetzung ändern wird, sollen viele Elemente aus dem Original übernommen werden.

Mein Baby gehört zu mir, ist das klar?" Schon bald könnte dieser wohl berühmteste Satz aus der Tanzfilmgeschichte wieder auf der großen Leinwand zu sehen und zu hören sein. Für eine Neuverfilmung des Klassikers "Dirty Dancing" ist nach Angaben des "Hollywood Reporters" Kenny Ortega als Regisseur verpflichtet worden. Ganz fremd wird ihm die Geschichte des Tanzlehrers und der reichen Tochter nicht vorkommen: In dem Originalfilm von 1987 hatte Ortega die Choreografie der Tanzszenen mit Patrick Swayze und Jennifer Grey geleitet. Zuletzt hatte der gebürtige Kalifornier als Choreograf zusammen mit Michael Jackson an dessen Comeback-Tour gearbeitet und nach Jacksons Tod die Regieführung des Dokumentarfilms "This is it" übernommen. 2006 wurde Ortega für seine Inszenierung des Tanzfilms "High School Musical" mit einem Emmy ausgezeichnet.

"Die Möglichkeit, bei 'Dirty Dancing' Regie zu führen, ist für mich wie nach Hause zurückzukehren", sagte Ortega. "Dass ich in den 60ern auf der Tanzfläche groß geworden bin, hat mir geholfen, mich als Person und als Künstler zu definieren. Ich freue mich darauf, ein tolles kreatives Team und eine aufregende Besetzung zusammenzustellen." Welcher Schauspieler die Nachfolge von Patrick Swayze, der 2009 an Bauspeichdrüsenkrebs gestorben ist, antreten wird ist noch nicht geklärt. Auch für "Baby"-Darstellerin Jennifer Grey ist noch niemand gefunden, der an ihrer Stelle die Wassermelone trägt.

Das Remake soll die klassischen Lieder aus dem Original mit neuen Songs kombinieren. Der Film aus dem Jahr 1987 nahm weltweit mehr als 216 Millionen Dollar ein. 2004 erschien ein Spin-off mit dem Titel "Dirty Dancing 2 - Heiße Nächte auf Kuba", außerdem gibt es eine Musicalproduktion, die in Deutschland in Hamburg und Berlin gezeigt wurde.

ono/DPA/Bang / DPA