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Sat.1: "Meyer & Schulz - Die ultimative Ost-Show"

Einstige Helden, Stars und Aktivisten des "Arbeiter- und Bauernstaates" sollen ebenso Thema der zwei Folgen von "Meyer & Schulz" sein wie landestypische Besonderheiten.

13 Jahre nach der Wiedervereinigung erlebt die DDR auf der Mattscheibe eine Renaissance. Mit "Meyer & Schulz - Die ultimative Ost-Show" geht am 23. und 30. August (jeweils 20.15 Uhr) auf Sat.1 ein vom Sender als "Retro-Show" angekündigtes Format an den Start. Das Ost-West-Gespann Axel Schulz und Ulrich Meyer moderiert die Sendungen.

Einstige Helden, Stars und Aktivisten des "Arbeiter- und Bauernstaates" sollen ebenso Thema der zwei Folgen sein wie landestypische Besonderheiten. "Was bedeutet Trabant 601? 600 haben ihn bestellt, einer hat ihn bekommen", heißt es in einem betont witzigen Werbespot für die Sat.1-Ost-Show, der auf die lange Wartezeit für ein DDR-Auto anspielt. Bilder aus den Fernseharchiven, Videos und Gäste im Studio sollen die Show lebendig machen. Neben Punksängerin Nina Hagen und Moderator Kai Pflaume hat auch der ehemalige Berliner Wirtschaftssenator und PDS-Bundestagsfraktionschef Gregor Gysi zugesagt.

"Spannende Gäste mit interessanten Geschichten"

Für "Die ultimative Ost-Show" stehen der Sat.1-Mann Ulrich Meyer und Boxer Axel Schulz erstmalig gemeinsam als Moderatoren-Duo vor der Kamera. "Für mich war die DDR genau so weit weg wie die Mongolei", sagte Meyer. Daher freue er sich darauf, jetzt aus erster Hand zu erfahren, wie die Menschen in der DDR wirklich gelebt haben. Angst, dass sich bei der bunten Gästeschar eine eindeutige Zielgruppe nicht ausmachen lasse, hegt der als knallharter "Akte"-Moderator bekannte TV-Mann nicht. Es seien "spannende Gäste mit interessanten Geschichten" eingeladen worden - ideale Voraussetzungen für eine große Unterhaltungsshow am Samstagabend.

Die Moderation ist für Schulz "ein Aufstieg"

Auch Schulz sieht die Moderation der Ost-Show als "eine ganz tolle Sache" an. Nachdem er die Boxhandschuhe an den Nagel gehängt hatte, sei der Auftritt als Moderator vor den Kameras "ein Aufstieg", sagte er schmunzelnd.