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Sibel Kekilli sagt adé, Rollenklischee "Sarah Brandt, nicht Aysche Yilmaz"


Sibel Kekilli gilt als Hoffnungsträgerin der deutschen Filmszene, doch ihre deutsch-türkische Abstammung wurde mehr und mehr zur Bürde für die 30-Jährige. Als neue Tatortkommissarin kann sie diese Fesseln nun abwerfen - und freut sich mächtig darüber.

Die deutsch-türkische Schauspielerin Sibel Kekilli ist froh darüber, als neue "Tatort"-Kommissarin keine Frau mit Migrationshintergrund zu spielen. "Ich habe eine Rolle, die Sarah Brandt heißt und nicht Aysche Yilmaz. Das finde ich wirklich klasse", sagte die 30-Jährige der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" am Rande der Deutschen Filmwoche in Mexiko City. Sie wolle nicht ständig auf das Rollenklischee als Türkin reduziert werden.

Kekilli war durch den preisgekrönten Kinofilm "Gegen die Wand" von Regisseur Fatih Akin international bekannt geworden. Ab 24. Oktober wird die Darstellerin an der Seite von Schauspielkollege Axel Milberg alias Kommissar Klaus Borowski als Ermittlerin in den Kieler Episoden der ARD-Krimiserie "Tatort" zu sehen sein. Ihre neue Rolle sehe sie als "willkommene Herausforderung", vor der sie großen Respekt habe, sagte sie. Der "Tatort" sei eine Fernseh-Institution.

AFP AFP

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