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Kabarettistin über Vorbilder: Was Carolin Kebekus von Feministinnen hält

Carolin Kebekus ist derzeit mit ihrem Programm "Alpha-Pussy" auf Tour. Dem stern erzählte die Komikerin, wen sie mit elf Jahren witzig fand - und wie sie Feministinnen einschätzt.

Carolin Kebekus posiert nach der Aufzeichnung ihrer Sendung "Pussy Terror TV" im vergangenen März

Carolin Kebekus sieht sich als Feministin. Aber: "Man darf bei dem Wort nicht gleich denken:  Ach, du Scheiße, jetzt hat sie sich nicht rasiert und so."

Gaby Köster und Anke Engelke sind die großen Vorbilder der Komikerin Carolin Kebekus. "Köster", erzählt die 35-Jährige im großen stern-Interview, "war die allererste Frau, die ich mit elf oder zwölf Jahren als witzig wahrgenommen habe." Nach Gaby Köster habe es lange nichts gegeben. "Und dann kam natürlich Anke Engelke! Eine Offenbarung", schwärmt Kebekus, die zurzeit mit ihrem Programm "Alpha-Pussy" auf Tour ist. "Für mich", bekennt sie, "ist da so eine Tür aufgegangen, und ich dachte: Ach, das geht also!"

Carolin Kebekus, die Feministin

Natürlich sei sie Feministin, sagt Kebekus dem stern. "Aber ich glaube, es gibt viele Arten, Feministin zu sein. Man kann es nicht allen recht machen. Ich glaube, es braucht einen neuen Ansatz, damit auch junge Frauen sagen: Doch natürlich bin ich Feministin. Man darf bei dem Wort nicht gleich denken:  Ach, du Scheiße, jetzt hat sie sich nicht rasiert und so."

Aber auch sie kenne natürlich den Druck, gefallen zu wollen. Und da helfe nur Selbstironie. "Wir Frauen müssen über uns selber lachen, um manche Absurdität offenzulegen."

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