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"Gallery Weekend": Berlin wird zur Kunst-Hauptstadt

Kunstfreunde freuen sich auf ein Wochenende in Berlin: Etablierte und neue Künstler präsentieren beim "Gallery Weekend" ihre Werke. Dazu zählen Malereien, Zeichnungen und Lichtinstallationen.

Berlin präsentiert sich am Wochenende als Kunst-Hauptstadt: Bekannte Namen wie Carsten Nicolai, Isa Genzken, Hans-Peter Feldmann und Monica Bonvicini sind beim traditionellen "Gallery Weekend" dabei. Bei Vernissagen in 51 Galerien haben die Besucher die Qual der Wahl: Lieber Malereien und Zeichnungen der Österreicherin Maria Lassnig oder eine Fotoserie von Bettina Pousttchi? Auch neue Namen sind am Wochenende zu entdecken: Die Isabella Bortolozzi Galerie stellt den Maler Oscar Murillo vor.

Neben etablierten Größen wie Konrad Fischer, Max Hetzler oder Sprüth Magers gibt es drei Neuzugänge unter den Galerien: Plan B werfe einen neuen Blick auf Ost-Europa, Kraupa-Tuskany Zeidler arbeite an der Schnittstelle zu neuen Technologien und Ökonomie, Nature Morte schlage die Brücke nach Indien, kündigten die Veranstalter am Donnerstag an. Auch neue Orte warten. Der Galerist Johann König hat Alicja Kwade geladen, in einer 60er-Jahre-Kirche in Kreuzberg eine Licht- und Klanginstallation zu zeigen.

Auch außerhalb des offiziellen Programms gibt es einige Termine für Kunstfreunde. Im Palazzo Italia Unter den Linden ist ab Sonntag die erste Berliner Soloausstellung der US-Künstlerin Laurel Holloman zu sehen. Sie ist durch die Fernsehserie "The L World" bekannt. Ihre Schau "All The World Inside" ist laut Ankündigung Teil einer Nebenreihe der 55. Kunstbiennale in Venedig. Auf dem Gelände der ehemaligen Fahrbereitschaft der DDR in Lichtenberg richtet die Haubrokstiftung zwei Ausstellungsprojekte aus.

jat/DPA / DPA
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