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"Amy Winehouse Lioness: Hidden Treasures": Amy Winehouse' musikalischer Abschied

Mehrere tausend Stunden Studioaufnahmen haben sich die Produzenten Mark Ronson und Salaam Remi angehört und schließlich zu einem neuen und letzten Album von und für Amy Winehouse zusammengestellt. Es soll am 5. Dezember erscheinen.

"Lioness: Hidden Treasures": So klingt das letzte Amy-Winhouse-Album

Rund vier Monate nach dem Tod der britischen Soul-Sängerin Amy Winehouse erscheint Anfang Dezember ein Album, das auch bislang unveröffentlichte Songs enthält. Eines der zwölf Lieder habe die an den Folgen exzessiven Alkoholkonsums gestorbene Künstlerin unter dem Einfluss von Heroin aufgenommen, berichtete die britische Zeitung "The Sun" am Montag. Ein anderer Song handele von der turbulenten Beziehung Winehouse' mit ihrem Ex-Mann Blake Fielder-Civil. Ein Teil der Erlöse aus dem Album "Amy Winehouse Lioness: Hidden Treasures", zu deutsch etwa: Verborgene Schätze einer Löwin, soll demnach an die nach der Sängerin benannte Stiftung gehen, die Jugendliche aus sozial schwachem Milieu unterstützt.

Die Familie der Toten erklärte, das Album sei eine "Hommage an das musikalische Erbe" Winehouse'. "Ich hatte nie realisiert, was für ein Genie sie war", sagte ihr Vater Mitch Winehouse der "Sun". "Es hat mir den Atem genommen." Auf der CD, die am 5. Dezember auf den Markt kommt, ist auch das letzte Lied, das die im Alter von 27 Jahren gestorbene Sängerin aufgenommen hatte: das gemeinsam mit Tony Bennett gesungene "Body and Soul".

Winehouse war am 23. Juli tot in ihrer Wohnung in London gefunden worden. Wie eine gerichtsmedizinische Untersuchung ergab, hatte sie einen Alkoholpegel von über vier Promille. Die fünffache Grammy-Gewinnerin hatte seit Jahren mit Alkohol- und Drogenproblemen zu kämpfen. Die gerichtsmedizinische Untersuchung bestätigte als Todesursache die vermutete "Stop-and-Go"-These, also exzessives Trinken nach einer Zeit der Abstinenz. Bereits kurze Zeit nach ihrem Tod war angekündigt worden, dass noch nicht veröffentlichtes Material zu einer Platte zusammengefasst werden könnte. Die Produzenten Salaam Remi und Mark Ronson hätten mehrere tausend Stunden lang Aufnahmen abgehört, hieß es.

kgi/Bang/AFP/DPA / DPA