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"Circus" - das neue Album: Manege frei für Britney Spears

Noch vor Jahresfrist war Britney so gut wie abgeschrieben, jetzt ist sie zurück wie Phönix aus der Asche. Umjubelt bei den MTV Awards, höflich beklatscht bei den Bambis, kommt jetzt passgenau ihr neues Album. "Circus" ist der programmatische Titel.

Von Ingo Scheel

Abgestürzt, abgeschrieben und doch nicht völlig aufgerieben, im Gegenteil: Britney Spears gelingt in diesen Tagen ein Comeback, das in seiner Größenordnung fast mit dem Erscheinen des langerwarteten Guns N'Roses-Album "Chinese Democracy" mithalten kann. Während ihr neues Album in den USA erst am 2. Dezember, Britneys 27. Geburtstag, auf den Markt kommt, passt die Veröffentlichung auch in Deutschland bestens in den Masterplan der Sängerin. Einen Tag nach der Bambi-Verleihung - Britney erhielt den Preis in der Kategorie "Pop International" - steht heute das mittlerweile sechste Studioalbum der Sängerin hierzulande in den Läden.

"Circus" heißt das neue Opus, und der Titel umschreibt ziemlich genau, was im Leben von Miss Spears in den letzten zwei Jahren passiert ist: ein Reigen absurder Aus- und Vorfälle circensischen Ausmaßes nämlich. Drogenabstürze und Alkoholeskapaden, ein paranoider Parcours vom öffentlich dokumentierten Glatzenschnitt über den Verlust des Sorgerechts der beiden Kinder bis hin zu ihrer Entmündigung. Schwer vorstellbar, wie Britney auch in jenem diffusen Seelenzustand noch in der Lage war, ein komplettes Album auf den Markt zu bringen, doch selbst das gelang der unkaputtbaren Sängerin im Herbst letzten Jahres.

"Blackout" hieß die ebenfalls sehr trefflich betitelte Song-Sammlung von 2007, und obwohl Britney draufstand, war nur relativ wenig Britney drin. Überproduziert, klinisch im Sound, hatte man die Stimme der Reha-Patientin bis zur Unkenntlichkeit komprimiert, gepitcht, durch den Computer gejagt. All das jedoch steht auf dem Krankenblatt von gestern, heute schmeißt der Spears-Clan mit "Circus" erneut den Riemen auf die Orgel und schickt die US-Sängerin, um ein Motiv aus dem CD-Booklet zu zitieren, wieder auf das Hochseil zurück.

Und nachdem Britney bei den MTV Awards vor wenigen Wochen in drei Kategorien gewann, sie dazu den Bambi verbuchen konnte, scheint sie nun auch in Sachen Sound die Konkurrenz im Marktsegment "Female Pop International" mehr oder weniger hinter sich zu lassen. Neben Halbgarem von Anastacia oder Beyoncé wirkt "Circus" schon beinah ausgereift, ja erwachsen. "Das wird mein bisher bestes Werk", prognostizierte Britney bereits vor einigen Monaten und genau zehn Jahre nach "Baby One More Time" könnte sie damit durchaus richtig liegen.

Diverse Produzenten haben daran ihren Verdienst. The Outsyders aus Atlanta zeichnen verantwortlich für die erste Single "Womanizer", dazu waren u.a. der Schwede Max Martin (*NSYNC und P!nk), Bloodshy & Avant (Kylie Minogue, Madonna, Kelis) und Guy Sigsworth (Björk und Sugababes) involviert.

Neben dem urban rollenden "Womanizer" ist dabei noch eine ganze Handvoll potentieller Singles entstanden, Britneys Statement zum Thema 'Leben unter dem publizistischen Brennglas', "If U Seek Amy", etwa. Musikalisch bringt sie hier Scooter und Pink unter einen Hut und beleuchtet im Text das Schicksal der ebenso paparazzi-müden Amy Winehouse. "Oh baby, baby Have you seen Amy tonight? Is she in the bathroom? Is she smokin' up outside? I've seen her once or twice before she knows my face, but it's hard to see with all the people standing in the way", heißt es da, und es könnte auch Brit selbst gemeint sein.

Erstaunlich intensiv dagegen ist "Unusual You", das sich irgendwo zwischen Gavin Rossdale und den All Saints in den Gehörgang nistet, mit "Radar" wird es zum Abschluss des Albums dann noch einmal technoid. Fazit: "Circus" ist Mainstream Pop aus den oberen Regionen des Regals und mitnichten ein hastig zusammengeschraubter Survival-Soundtrack.

Unbestritten ist aber auch die Tatsache, dass dies die Momentaufnahme einer Rekonvaleszentin ist. Einer, die auf einem guten Weg sein mag, deren Lächeln da oben auf dem Seil aber noch nicht wieder dasselbe ist wie vor zehn Jahren. Und es wohl auch nie wieder sein wird. Die Frage ist, wie dauerhaft Britney sich ein weiteres Mal den Gesetzen des Marktes und damit vor allem den Codes und Vorgaben ihres eigenen Teams zur Verfügung stellt. Neben ihrem Vater und Vormund Jamie Spears gehört jetzt auch Manager Larry Rudolph wieder dazu. Noch im letzten Jahr hatte Britney ihn im Taumel der Ereignisse gefeuert. Auch das ist Schnee von gestern: "Sie wird ein großartiges Comeback schaffen", sagte Rudolph vor einigen Wochen. Es bleibt abzuwarten, wie lange diese These Bestand hat. Jetzt und heute taugt "Circus" bestenfalls als temporärer Beleg.

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(