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Abschiedstournee in Deutschland: Aerosmith-Frontmann Steven Tyler hat keine Lust mehr

Am Freitag spielen Aerosmith das erste ihrer drei Deutschland-Konzerte auf dem Königsplatz in München. Danach könnte für die Band um Frontmann Steven Tyler Schluss sein, denn der 69-Jährige ist genervt vom Musikbusiness. 

Aerosmith-Frontmann Steven Tyler während eines Konzerts in Moskau, Russland.

Die anstehenden drei Konzerte in Deutschland könnten die letzten großen Aufritte von Aerosmith und Leadsinger Steven Tyler sein

Rocksänger Steven Tyler hat keine Lust mehr auf das Musikbusiness. "Es bringt mich um." Zwar sei es ein Geschenk, in einer Band wie Aerosmith zu spielen. Aber: "Es reicht mir mit all diesen Kämpfen innerhalb der Band. Interne Dinge, Management-Streitereien. Der eine Manager stirbt, ein neuer Manager kommt. All dieses Zeug drumherum, das Probleme macht", sagte der Aerosmith-Frontmann der Deutschen Presse-Agentur kurz vor dem Auftakt zur Abschiedstournee der Band in München.

Die Rocker verabschieden sich während einer letzten Konzertreise von ihrem Publikum in Deutschland. Darauf festlegen, dass es wirklich die letzte Tour sein würde, wollte sich Tyler im Interview jedoch nicht.

Die letzten Konzerte von Aerosmith und Steven Tyler?

Die Band habe nun wieder einige Shows zusammen gespielt: "Man kann nie wissen. Eines unserer Ziele war es, die "last band standing" zu sein." 

Seit mehr als 45 Jahren stehen Steven Tyler, Joe Perry und Co. auf der Bühne, viele ihrer Songs sind Welthits. Darunter "Dream on", "I Don't Want To Miss A Thing", "Crazy" und "Cryin'". Nach dem Open-Air in München geht es für Aerosmith weiter in Berlin (30. Mai) und Köln (20. Juni). 

sve / DPA