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All Saints: Rückkehr mit Pauken und Trompeten

Das Jahr 2006 hat einige Reunions zu vermelden. Neben den wiedervereinigten Take That und Genesis feiern auch All Saints ihr Comeback. Auf ihrem neuen Album erweitert die Girlgroup ihr Repertoire in Richtung Ska.

Die britische Girlgroup hat nach Jahren des Zankes ihren Zwist beigelegt. Nach fünfjähriger Auszeit haben sie sich wieder lieb und melden sich mit dem Album "Studio 1" zurück. Wie schon auf dem selbstbetitelten Debütalbum macht das Quartett, das sich nach der All Saints Road (Straße der Allerheiligen) im Londoner Stadtteil Ladbroke Grove benannte, wo die Bandgeschichte im Tonstudio "Studio 1" begann, musikalisch munter weiter. Doch die leichtfüßigen, zum Teil selbst komponierten Popsongs sind im Gegensatz zu "Pure Shores", "Never Ever" oder "I Know Where It's At" inzwischen mit Pauken, Trompeten und Ska Sound und Reggae-Beats gereift.

Hochzeit und Kinder

Kein Wunder, haben Nat Appleton und Schwester Nicole ihre fünfjährige Auszeit doch genutzt, um zu heiraten und Kinder zu bekommen. "Studio 1" ist zeitgemäßer, abwechslungsreicher Großstadtsound à la Sugababes, der vor allem mit flotten Tanz- ("Rock Steady") oder Ska-Nummern ("Scar") und vier attraktiven Sängerinnen überzeugt.

Claudia Ziemer/AP

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