American Music Awards Eminem räumt ab


Bei den American Music Awards steckte der HipHop-Star neben der Auszeichnung für den besten Künstler noch drei weitere Preise ein.

HipHop-Star Eminem ist der große Sieger bei den American Music Awards und hat gleich vier Preise abgeräumt. Am Montag wurde er als bester Künstler in den Kategorien Pop-Rock und R&B ausgezeichnet. Und auch sein Platinalbum „The Eminem Show„ schaffte es in beiden Sparten auf Platz eins. Zur Preisverleihung in Los Angeles war Eminem jedoch nicht angereist, seine Filmpartnerin im aktuellen Kinofilm "8 Mile", Mekhi Phifer, nahm die Ehrung stellvertretend entgegen.

Ozzy Osbourne erschimpft sich Piepstöne


Die fünffach nominierte und favorisierte Sängerin Ashanti ("Foolish") bekam zwei Nachwuchsauszeichnungen im Genre R&B und Pop-Rock. Weitere Awards gingen an Sheryl Crow, Latin-Star Enrique Iglesias und die Alternative-Rocker von Creed. Als beste Frau unter den HipHoppern wurde Mary J. Blidge geehrt, beste HipHop-Band war Outkast. Den Fan-Award bekam Rapper Nellly, zum besten Soundtrack wurde "Spiderman" gekürt.

Die im TV-Sender ABC übertragene Show hatten Ozzy Osbourne und seine ungezähmte Familie mit einer Schimpfkanonade anmoderiert. Der mit Kraftausdrücken gespickte Eröffnungs-Talk wurde von den Zensoren des Fernsehsenders ABC mit vielen Piepstönen überblendet, so dass Ozzy, seine Frau Sharon sowie die Kinder Kelly und Jack kaum zu verstehen waren.

Im Promi-Publikum saß unter anderem das einstige Pop-Traumpaar Britney Spears und Justin Timberlake - allerdings weit auseinander. "Warum seid ihr zwei Hübschen denn nicht zusammen?", fragte Sharon neckisch - und folgerte: "Dann muss ich ihn wohl nehmen, Britney!"

Sheryl Crow, die 2002 den Hit „Soak Up The Sun„ gelandet hatte, gewann den Preis als beste Pop-Rock-Interpretin. Auf ihrem T-Shirt stand groß "War Is Not The Answer" ("Krieg ist nicht die Anwort"); am Ende ihrer kurzen Dankesrede rief sie laut ins Publikum: "Peace, Peace This Year!"

"Aguliera erstmals mit Kleidern am Leib"


Der mutmaßliche Adressat ihres Appells, Präsident George W. Bush, meldete sich wenig später mittels einer Videobotschaft zu Wort, in der er die christliche Countryband Avalon für deren "lebenslange Liebe ihrer Heimat und des Staates" ehrte.

Einen der Live-Auftritte absolvierte Christina Aguliera, die von Comedystar Davis Spade mit den Worten angesagt wurde: "Hier kommt Christina Aguilera - zum ersten Mal in der Öffentlichkeit mit Kleidern am Leib!"

Die Nominierungen basieren auf Plattenverkäufen, die Gewinner werden von 20.000 zufällig ausgewählten Hörern bestimmt.


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