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Erster Beatles-Auftritt vor 50 Jahren: Pilzköpfe auf der Reeperbahn

Die Beatles traten vor 50 Jahren das erste Mal in Hamburg auf. An der "Großen Freiheit" fanden die Pilzköpfe zueinander und verbrachten hier ihre ersten harten Lehrjahre.

Eigentlich merkwürdig: Jahrzehntelang hat man die Hamburger Tage der Beatles in die Erinnerungen an das Ende der erfolgreichsten Popband aller Zeiten eingeschlossen. Denn was im Frühjahr 1970 bitter endete, hatte - vor allem aus deutscher Sicht - im Sommer zehn Jahre zuvor an der Elbe angefangen. Aber 2010 ist ein richtig rundes Beatles-Jahr: Vor 40 Jahren das Ende, vor 50 Jahren die Ankunft in Hamburg, Ringo Starr wurde am 7. Juli 70 Jahre alt, John Lennon wäre es am 9. Oktober geworden und am 8. Dezember jährt sich sein Todestag zum 30. Mal.

Dass die Beatles es auf den Pop-Olymp schafften, dafür gilt die Ochsentour durch "Indra", "Kaiserkeller", "Top Ten Club" und "Star Club" als Basislager. Den ersten Auftritt hatten sie am 17. August 1960 im "Indra"-Club. Bis 1963 kamen sie immer wieder zu Gastspielen an der "Großen Freiheit" zurück, pendelten sie zwischen "Cavern Club" in Liverpool und Reeperbahn.

Paul McCartney liebt es, bei Konzerten in Deutschland immer wieder ein paar deutsche Sätze zu sagen. "Ich freue mich sehr, wieder in Hamburg zu sein, nachdem alles hier vor 49 Jahren begann", sagte Sir Paul artig bei seinem Konzert in Hamburg vor einem dreiviertel Jahr am 2. Dezember 2009. Scheinbar spontan fallen ihm ein paar Wörter ein, etwa "Pfannkuchen".

Als McCartney, Lennon, George Harrison, Stuart Sutcliffe und Pete Best die ersten Hamburger Nächte beschallten, dürfte es auch nicht zu viel mehr als Pfannkuchen auf dem Speiseplan gereicht haben. Die Beatles hausten in einfachsten Verhältnissen. Ab Oktober 1960 traten sie 58 mal im "Kaiserkeller" auf, zusammen mit Rory Storm & The Hurricanes. Deren Schlagzeuger hieß Ringo Starr.

Man kann also sagen, die Beatles haben sich in Hamburg gefunden. John, Paul, George und Ringo wurden die Fab Four, die ein weltweites Phänomen namens Beatlemania auslösten und die Popkultur bis in dieses Jahrhundert nachhaltig geprägt haben. Nicht zuletzt die Haarmode: Den "Pilzkopf" schauten sie sich bei dem Fotografen Jürgen Vollmer ab - und ließen sich auch den ersten von ihm verpassen. Der Kontakt mit der Fotografin Astrid Kirchherr und dem angehenden Künstler - und später weltweit anerkannten Bassisten - Klaus Voormann eröffnet ihnen künstlerische Perspektiven, die Rock'n'Roll schließlich zu mehr als Tanzmusik machen sollten.

Auf der offiziellen Beatles-Webseite werden die Hamburger Tage kaum erwähnt. Im Kapitel "1957 - 1962" wird die Selbstfindung der Beatles als Gruppe betont, die sich im Pendeln zwischen Liverpool und Hamburg verfestigende Gewissheit, es schaffen zu können. Sechs Jahre seien das gewesen, die mit dem triumphalen Einzug in London als Weltstars mündeten. "Es passierte alles, vor langer Zeit, am Mersey, an der Elbe, an der Themse und dem Hudson", heißt es auf www.beatles.com.

Hamburg wird da namentlich gar nicht erwähnt. Aber natürlich sei das ein besonderer Ort für ihn, sagte McCartney im November vergangenen Jahres kurz vor seiner Deutschlandtournee. Dass diese in Hamburg beginne - schön, aber ein Zufall, kein Programm. Zum Konzert schwebte er per Privatjet mit 75 Minuten Verspätung ein, als ob er allen möglicherweise geplanten Ehrungen durch die Stadt aus dem Weg gehen wollte.

Dabei gibt es dort bereits den weltweit ersten Beatles-Platz, fährt ein "Beatles-Bus mit Live-Musik" zu den überlieferten Beatles-Stätten, kann man sich über die Beatles im Panoptikum am Spielbudenplatz informieren.

Uwe Käding, APN / APN
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(