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Eurovision Song Contest: Ina Müller will Emotionen sehen

Über die Berufung zur punkteverkündenden Jurorin beim Grand Prix freut sich Ina Müller mächtig. Sie hat sich auf den entscheidenden Abend gut vorbereitet und hofft vor allem darauf, dass sie richtig was geboten bekommt. Denn Ina will lachen oder weinen.

Ina Müller, 45, ist beim Eurovision Song Contest Jurypräsidentin, sie darf die Punkte der Länder verkünden und kann es schon gar nicht mehr erwarten, diese verantwortungsvolle Aufgabe zu übernehmen. "Dass mir das im Leben noch widerfährt, hätte ich nicht gedacht. Es ist für mich so ein bisschen wie ein Krönchen aufgesetzt bekommen. Ich freue mich riesig darauf!", sagte die Künstlerin im Interview mit dapd.

Zum Glück ist sie nicht weiter nervös: "Die 120 Millionen Fernsehzuschauer schalte ich einfach aus", sagte die erfahrene Fernsehfrau entspannt. Wenn man sich so gut vorbereitet hat, gibt es auch keinen Grund zur Aufregung: "Ich habe mir natürlich alle Länder aufgeschrieben, auch wie sie richtig ausgesprochen werden", merkte der Profi an. Sie wird die Punkte der ersten drei Platzierungen auf Deutsch und Englisch vortragen.

Die deutsche Jury, der die Norddeutsche vorsitzt, entscheidet über 50 Prozent der vergebenen Punkte, den zweiten Teil bestimmt das Publikum. Sie weiß, welche Lieder ihr am besten gefallen und steht auf akustische Beiträge: "Ich möchte gerne Emotionen sehen. Dabei ist es egal, ob ein Song witzig ist und ich lachen muss, oder ob er traurig ist und ich weine", so Ina Müller.

bal/Cover Media / Cover Media
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