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Traumquoten für ESC-Finale 2014: Neun Millionen wollten die Wurst sehen

Seit Lenas Titelverteidigung in Düsseldorf interessierten sich nicht mehr so viele Menschen in Deutschland für den Eurovision Song Contest. Knapp neun Millionen lockte das Finale an die Bildschirme.

Zwar schaffte es Elaiza nur auf die hinteren Ränge, beim NDR war man trotzdem zufrieden mit dem Ausgang des diesjährigen ESC: Beim deutschen Publikum hat der Gesangswettstreit die beste Quote seit Lenas Grand-Prix-Auftritt im Jahr 2011 erreicht. 8,96 Millionen schalteten am Samstagabend ab 21 Uhr zum Finale in Kopenhagen ein, bei dem Travestiestar Conchita Wurst aus Österreich den Titel holte und sich die deutsche Band Elaiza mit dem 18. Platz begnügen musste. Das entspricht einem Marktanteil im Gesamtpublikum von 34,7 Prozent. Der Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen betrug sogar 41,9 Prozent - ein absoluter Traumwert für den öffentlich-rechtlichen Sender. Das Vorprogramm aus dem verregneten Hamburg um 20.15 Uhr wollten immerhin noch 4,84 Millionen Zuschauer (16,9 Prozent) sehen.

In den vergangenen zehn Jahren hatte die Live-Übertragung vom Finale vier Mal noch bessere Werte erzielt. Beim ESC 2011 in Düsseldorf, als Lena Meyer-Landrut als Titelverteidigerin aufgetreten war, hatten knapp 14 Millionen Zuschauer eingeschaltet, bei ihrem ersten Sieg 2010 sogar 14,7 Millionen. 2006, als Texas Lightning für Deutschland angetreten waren, waren es 10,4 Millionen am Bildschirm gewesen. 2004 drückten gut 11,1 Millionen Max Mutzke die Daumen.

jwi/DPA / DPA