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Konzert 35 Minuten überzogen: Rolling Stones müssen hohe Strafe zahlen

Weil sie ihr Konzert in London 35 Minuten überzogen haben, müssen die Rolling Stones umgerechnet rund 250.000 Euro Strafe zahlen. Mick Jagger und Co nehmen es gelassen.

Am Wochenende haben die Rolling Stones vor 20.000 Fans in der Londoner O2-Arena gespielt und wurden laut bejubelt. Mehrfach haben die Altrocker Zugaben gegeben. Jetzt müssen sie für ihren "Übermut" tief in die Tasche greifen. Weil sie statt um 22.30 Uhr erst um 23.05 Uhr die Bühne verließen, müssen sie eine Geldstrafe von 200.000 Pfund, also umgerechnet rund 250.000 Euro bezahlen.

Bernard Doherty, der Agent der britischen Band, berichtet der britischen Zeitung "The Sun": "Das ist schon eine hohe Geldstrafe - aber die Jungs machen einfach ihr Ding. Es war ja nicht so, dass der Hausmeister neben der Bühne stand, mit den Schlüsseln klimperte und meinte 'Ich will nach Hause'".

Durch die hohe Strafe wird jedoch kein besonders großes Loch in die Portokasse gerissen. So können sich die Stones von ihren insgesamt fünf geplanten Konzerten Einnahmen in Höhe von rund 19,3 Millionen Euro erhoffen.

Das nächste Konzert soll am 29. November ebenfalls in London stattfinden. Am 8. Dezember geht es für die Band weiter nach New York City. Am 13. und 15. Dezember spielen sie dann schließlich in New Jersey.

kgi/Bang
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