Konzert in Buenos Aires Stones-Fans prügeln sich mit Polizei


Erst rockten sie die Copacabana dann versetzen sie Buenos Aires in den Ausnahmenzustand: Die Rolling Stones touren durch Südamerika und sorgen für jede Menge Chaos, Festnahmen und Verletzte.

Bei gewalttätigen Ausschreitungen vor einem Konzert der legendären britischen Rock-Band Rolling Stones in Buenos Aires sind am Donnerstag mindestens 87 Menschen festgenommen und 30 weitere verletzt worden. Eine große Gruppe von Fans der Alt-Rocker hätten versucht, ohne Karten in das Fußballstadion zu gelangen, während noch etwa 10.000 Zuschauer mit Tickets vor den Sicherheitsschleusen auf Einlass warteten, teilte die Polizei mit. Insgesamt waren 65. 000 Karten für das Konzert verkauft worden.

Als die Polizei versuchte, die Drängler mit Gummigeschossen und Wasserwerfern zu vertreiben, kam es zu einer Straßenschlacht. Die Fans warfen Steine und Flaschen auf die Beamten. Vor dem Stadion spielten sich chaotische Szenen ab. Bereits beim ersten Konzert der Stones am Dienstagabend war es zu kleineren Zwischenfällen gekommen. Die Polizei hatte deshalb ihr Sicherheitsaufgebot verstärkt. Das zweite und letzte Konzert der Stones in Buenos Aires im Rahmen der Welttournee "Bigger Bang" begann mit 20 Minuten Verzögerung.

Die Rolling Stones hatten bereits am Samstag am Strand der Copacabana in Rio de Janeiro ein Gratiskonzert vor 1,2 Millionen Menschen gegeben. "Die Show war trotz der schlimmen Hitze toll, so etwas hatten wir nie zuvor erlebt oder gemacht", erklärte Jagger.

DPA/AP AP DPA

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