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Neue Serie "Busker Diaries": Vom Leben als Straßenmusikantin in Berlin

Alles was sie braucht ist eine Gitarre - und die Straße als Bühne: Katie O'Connor aus Irland ist Straßenmusikantin in Berlin. Ihr Leben und die ihrer Kollegen zeigen wir hier in den "Busker Diaries".


Sie sitzen an Straßenecken, neben Kiosken und in der Fußgängerzone. Oft werden sie übersehen, manchmal wird ihnen gelauscht, selten sogar ein paar Cent in den geöffneten Instrumentenkasten geworfen: Straßenmusikanten. Für viele von ihnen ist es ein Traum auf der Straße ihre Musik zu machen - so wie für Katie O'Connor aus Galway in Irland. Sie ist in Berlin "busker" - zu deutsch Straßenmusikantin - aus Leidenschaft.

"Ich musste aus Irland weg, es ist einfach zu schwer dort so frei zu sein, wie ich es brauche", sagt die Gitarristin mit der warmen, rauchigen Stimme und den blauen Haaren. "In Berlin könntest du mir einer Unterhose auf dem Kopf die Straße runterlaufen und es würde niemanden stören. Das ist fantastisch!"

"Busker Diaries"

Die Vergänglichkeit von Straßenmusik festzuhalten, ist das Ziel von Fabian Frost und Julian Krohn, die Musikanten in ihrer Internetserie "Busker Diaries" begleiten. In ihrer ersten Folge mit Katie O'Conner zeigen sie, dass Straßenmusik für die Irin ein Beruf ist - der Beruf, der ihr Leben ausfüllt.

"Wenn du merkst, dass du das jeden Tag machst, wenn du merkst, dass die Leute dir zuhören und zu deinen Shows kommen, dann fängst du an zu denken: 'Okay, ich mache das jetzt als Beruf'".

Auf Katie O'Connor mit ihrem Song "City Blue" sollen in der Serie "Busker Diaries" noch weitere Straßenmusikanten folgen, bei denen es sich lohnt, einmal stehen zu bleiben und zu lauschen. Ob die Straßenmusikantin Katie in Berlin bleiben wird, weiß sie nicht, denn: "Jeder Ort bringt eine neue Seite an dir hervor".

Ulrike Drevenstedt
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