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Phil Collins im stern Musik, mein Feind

Phil Collins hat weltweit 25 Millionen Platten verkauft, er war ein Star der Generation Babyboomer. In einem Interview mit dem stern erklärt er, warum er trotzdem nie wieder ein Lied schreiben will.
Von Jochen Siemens

Er mag nicht mehr.

Vorbei.

In einem Gespräch mit dem stern offenbarte Phil Collins, dass es keine Alben, keine Songs mehr von ihm geben werde. "Mir fällt kein Grund mehr ein, ein Lied zu schreiben", sagt der britische Erfolgssänger. Und mehr noch, "ich fange an", so Collins, "die Musik als meinen Feind zu sehen." Zu vielen Dingen die er gemacht habe, sei er überredet worden. Auch zu seinen Soloplatten. "Und wenn man einmal in dieser Maschine ist, muss man alles machen. (…) aus allem musste eine CD entstehen oder später eine Tour und so weiter. Das war der Mechanismus, das war mein Job."

Die Aussagen zeichnen ein trauriges Bild des bekannten Popmusikers. Collins ist 63 und und hat als Solokünstler und als Sänger der Band Genesis weltweit 250 Millionen Platten verkauft. Er hat Songs wie "In the Air Tonight" geschrieben, die zu allgegenwärtigen Hymen der Baby-Boomer-Generation wurden. Heute lebt er die meiste Zeit in Miami, "weil dort meine Kinder sind und ich mein Haus nicht verlassen will."

Zum Abschied von der Musik habe aber auch seine angeschlagene Gesundheit beigetragen, er habe einen Hörschaden und ein Nervenleiden in den Händen und Gelenken, "ich kann auf keine Bühne mehr“.

Das ganze Interview lesen Sie im neuen stern.


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