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"In The Air Tonight" bei Kundgebung Nun geht auch Phil Collins gegen Trumps Wahlkampfteam vor

2019 in Stuttgart: Sänger Phil Collins sitzt auf der Bühne und singt. Die britische Musiklegende will US-Präsident Trump untersagen, seinen Hit-Song "In The Air Tonight" im Wahlkampf einzusetzen.
2019 in Stuttgart: Sänger Phil Collins sitzt auf der Bühne und singt. Die britische Musiklegende will US-Präsident Trump untersagen, seinen Hit-Song "In The Air Tonight" im Wahlkampf einzusetzen.
© Christoph Schmidt / DPA
Nun zieht der US-Präsident nicht nur den Ärger von Neil Young auf sich, sondern auch von Phil Collins: Die britische Musiklegende setzt sich gegen die Verwendung seines Hit-Songs "In The Air Tonight" auf Trump-Kundgebungen zur Wehr.

Die britische Musiklegende Phil Collins, 69, will US-Präsident Donald Trump untersagen, seinen Hit-Song "In The Air Tonight" im Wahlkampf einzusetzen. Bereits im Juni und nun erneut am vergangenen Freitag (23. Oktober) hätten Collins' Anwälte Trumps Wahlkampfteam eine entsprechende Unterlassungserklärung übermittelt, teilte das Management des ehemalige Genesis-Frontmanns am Montag (Ortszeit) der Deutschen Presse-Agentur mit. Sie hätten von Trumps Vertretern bislang keine Antwort erhalten. 

Phil Collins hält Verwendung des Songs für "höchst unsensibel"

Laut Mitteilung von Collins' Sprecherteam habe Trump keinerlei Erlaubnis gehabt, den Song "In The Air Tonight" kürzlich bei einem Wahlkampfauftritt im US-Bundesstaat Iowa einzusetzen. Phil Collins sei einer von vielen Künstlern, die sich dagegen wehrten, dass Trump zu seinem politischen Vorteil ihre Musik benutze, hieß es in der Mitteilung.

Vor dem Hintergrund der Coronavirus-Übertragung sei es zudem "höchst unsensibel", dieses Lied zu verwenden. Trump hält seine Kundgebungen häufig vor Versammlungen ab, bei denen die meisten Menschen keine Masken zum Schutz vor einer Virusansteckung tragen.

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Immer wieder beschweren sich Musiker, dass Trump ihre Songs für Wahlkampfauftritte nutzt. So hatten etwa die Rolling Stones, Elton John, Ozzy Osbourne, Adele und die Familie des 2017 gestorbenen Sängers Tom Petty den US-Präsidenten dafür kritisiert. Der kanadische Rockstar Neil Young reichte im August eine Klage wegen Urheberrechtsverletzung ein.

fs DPA

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