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Red Hot Chili Peppers Playback beim Super-Bowl


Die Red Hot Chili Peppers haben bei ihrem Super-Bowl-Konzert nur so getan, als machten sie Musik - die Instrumente kamen vom Band. Schon während des Auftritts waren Zuschauer misstrauisch geworden.

Ausgerechnet die Red Hot Chili Peppers. Diese tätowierten, schweren Jungs, die für ihre Live-Auftritte bekannt sind: Die haben bei ihrem umjubelten Auftritt in der Halbzeitpause des Super-Bowl nur so getan, als ob sie Instrumente spielten. Die Musik nämlich, gestand Bassist Flea nun, kam vom Band. Playback, wie man es hierzulange etwa aus Schlager-Sendungen im öffentlich-rechtlichen Fernsehen kennt. Immerhin: Der Gesang von Frontmann Anthony Kiedis, 51, sei live gewesen.

Nach Angaben der Band hatten die Organisatoren des Football-Spektakels eine Live-Performance in der Halbzeitpause für schwer umsetzbar gehalten. Die Zeit für den Aufbau sei zu knapp gewesen. "Als die Idee zum Super-Bowl-Auftritt aufkam, gab es unter uns große Verwirrung, ob wir es tun sollten. Aber wir haben entschieden, dass es ein surreales, einmaliges und verrücktes Erlebnis ist und wir es einfach machen und Spaß haben sollten", schreibt Flea, 51, auf der Homepage der Band.

Die Musiker hatten zusammen mit Sänger Bruno Mars, 28, ihren Song "Give It Away" aufgeführt und waren dabei mit nackten Oberkörpern über die Bühne getobt. Millionen Fernsehzuschauer weltweit hatten den Auftritt verfolgt. "Ich würde es immer wieder so machen", sagte Football-Fan Flea.

Aufmerksamen Beobachtern war schon während des Auftritts aufgefallen, dass die Gitarre des Bassisten gar nicht eingestöpselt war. Im Netz hatten sofort Verdächtigungen die Runde gemacht.

car/DPA DPA

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