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Stadiontournee: Sorge bei deutschen Fans: Ed Sheeran storniert 10.000 Tickets

Ed Sheeran lässt 10.000 Tickets für seine Konzerte stornieren. Davon betroffen sind auch seine geplanten Auftritte in Deutschland. Das müssen Fans jetzt beachten.

Ed Sheeran

Ed Sheeran hat 10.000 Tickets für seine Konzerte stornieren lassen.

DPA

Ed Sheeran gehört zu den erfolgreichsten Musikern des vergangenen Jahres. Sein Song "Shape of You" war ein weltweiter Hit, das Album "÷" belegte in zahlreichen Ländern Platz 1 in den Charts, darunter den USA, Großbritannien und Deutschland. Klar, dass sich Hunderttausende auf seine große Stadiontournee freuen.

Doch die müssen nun um ihren Konzertgenuss bangen. Denn Sheeran hat rund 10.000 bereits verkaufte Tickets für die Tour storniert. Damit möchte der Brite den Schwarzmarkt austrocknen. Immer wieder kommt es vor, dass Menschen in großem Stil Konzertkarten erwerben und dann mit saftigem Aufschlag weiterverscherbeln.

Keine Karten von Drittanbietern

Einem Bericht des NDR zufolge sichtet Sheerans Management derzeit die Ticketbestellungen. Dabei will man vor allem die Kontingente bekannter Schwarzhändler und Drittanbieter wie Viagogo identifizieren. Denn bei den Stadionkonzerten sollen ausschließlich personalisierte Tickets gültig sein. Dazu müssen sich die Konzertbesucher ausweisen. Eine Person darf maximal vier Karten erwerben. Falls die Person nicht kommen kann, muss sie sich bei der Verkaufsstelle, etwa Eventim in Verbindung setzen und das Ticket umschreiben lassen.

Wer bereits auf einem dieser dubiosen Wege eine Eintrittskarte gekauft hat, für den bietet das Management des 27-Jährigen eine Lösung an: Es erstattet zwar nicht den tatsächlich bezahlten, dafür aber den regulären Ticketpreis. Im Gegenzug bekommt der Käufer die Möglichkeit, eine gültige Karte zu kaufen. Wer sein Ticket gleich bei einem autorisierten Händler erworben hat, ist fein raus: Seine Karte besitzt auf jeden Fall Gültigkeit.

Von der Maßnahme sind auch die Deutschland-Konzerte betroffen: die Auftritte in München, Berlin, Hamburg und Düsseldorf. Vor allem die geplante Show in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt am 22. Juli steht noch in der Schwebe: Eigentlich soll Sheeran an dem Tag den "D.Live Open Air Park" einweihen. Doch die Genehmigung liegt noch immer nicht vor. Bevor es aber hier zu einer Absage kommt und damit alle Karten ihre Gültigkeit verlieren, dürfte Ed Sheeran in der nicht weit entfernten Esprit-Arena spielen.

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che
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.