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"Bis nichts mehr bleibt" in der ARD: Scientology beklagt sich über Diskriminierung

Die Scientology Organisation wirft der ARD im Zusammenhang mit dem Aussteiger-Film "Bis nichts mehr bleibt" eine Diskriminierungskampagne vor.

Die Scientology Organisation wirft der ARD im Zusammenhang mit dem Aussteiger-Film "Bis nichts mehr bleibt" eine Diskriminierungskampagne vor. Der Spielfilm, der am kommenden Mittwoch (20.15 Uhr) gezeigt wird, verfälsche die Tatsachen und stelle die Organisation rein negativ dar, sagte Scientology-Sprecher Jürg Stettler am Donnerstag auf einer Pressekonferenz in Hamburg. Der Fernsehspielchef des verantwortlichen Südwestrundfunks (SWR), Carl Bergengruen, wies die Vorwürfe zurück. "Der Film beruht auf einer breiten, ausführlichen und sehr genauen Recherche und stellt Scientology nicht unangemessen negativ dar", sagte er der Deutschen Presse-Agentur dpa.

Der Spielfilm von Niki Stein (Regie und Drehbuch) zeigt, wie eine junge Familie immer tiefer in die Scientology Organisation eintaucht. Als der Mann (gespielt von Felix Klare) aussteigt, zerbricht seine Familie. Seine Frau (Silke Bodenbender) bleibt mit der kleinen Tochter bei Scientology. Es handelt sich um einen fiktiven Fernsehfilm, der allerdings auf dem wahren Fall eines ums Sorgerecht kämpfenden Aussteigers (Heiner von Rönn) sowie Berichten weiterer Ex- Mitglieder fußt.

Scientology nimmt sich jedoch besonders den Fall des Aussteigers von Rönn vor und will beweisen, dass es sich dabei ganz anders zugetragen hat als im Film dargestellt. Dafür hat die Organisation eine Dokumentation für das Internet gedreht, in dem ausführlich die Ex-Frau und der Sohn des Aussteigers zu Wort kommen, die beide noch Scientology angehören. Außerdem werden unzählige juristische Dokumente präsentiert, die beweisen sollen, dass nicht Scientology an dem Sorgerechtsentzug des Vaters schuld war. Bergengruen kontert: "Wir haben nicht die Geschichte von Herrn von Rönn verfilmt, sondern dessen Fall und die Fälle anderer Aussteiger als Grundlage für eine fiktive Geschichte genommen."

Die Organisation wirft den Filmemachern vor, im Vorfeld nur "unzufriedene Ex-Mitglieder" und Gegner, aber nie Scientology selbst gehört zu haben. Damit verstoße die ARD gegen ihre eigenen Programmrichtlinien, die eine "freie, umfassende und wahrheitsgemäße Meinungsbildung" vorschreiben. Bergengruen widersprach auch dem vehement. "Stein hat auch innerhalb von Scientology recherchiert und mit Scientologen, Ex-Mitgliedern und Fachleuten gesprochen", sagte er. Außerdem erfülle die ARD mit dem Spielfilm ganz klar ihren Auftrag: "Es ist unsere Pflicht als öffentlich-rechtlicher Sender Missstände und gesellschaftliche Probleme darzustellen."

"Nach Einschätzung aller Fachleute, mit denen wir gesprochen haben, ist Scientology keine Religionsgemeinschaft", sagte Bergengruen. Tatsächlich beobachtet der Verfassungsschutz die Organisation, da "Anhaltspunkte für Bestrebungen gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung" bestünden. Die Innenministerkonferenz der Länder hat aber bislang von einem Verbotsverfahren abgesehen.

DPA / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(