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"Das Ding des Jahres": Neue Erfinder-Show: Stefan Raab will es noch einmal wissen

Eigentlich ist er im Ruhestand, doch hinter den Kulissen misch Stefan Raab weiter im Fernsehgeschäft mit. Jetzt wurde seine neue Show "Das Ding des Jahres" aufgezeichnet. Das erwartet den Zuschauer.

Stefan Raab

Stefan Raab hielt im September eine Rede beim Unternehmensgründer- und Investorentreffen Bits & Pretzels in München

Es sollte ein Abschied für immer sein: Am 19. Dezember 2015 stellte sich Stefan Raab in seiner Show "Schlag den Raab" letztmalig einem Gegner - und und beendete dann seine aktive Fernsehkarriere. Der damals 49-Jährige wollte sich fortan auf sein Altenteil zurückziehen. Kaum jemand hätte dem hyperaktiven und vor Ideen sprühenden TV-Derwisch das zugetraut - doch der Kölner machte Ernst und verschwand tatsächlich komplett aus der Öffentlichkeit.

Bis zum September dieses Jahres. Da ließ sich Raab erstmals wieder auf einer größeren Veranstaltung blicken. Auf der Gründermesse Bits & Pretzels hielt er eine Rede und begeisterte die anwesenden Gäste. Zu dem Zeitpunkt wird Raab sein TV-Comeback schon fest anvisiert haben. Das findet nicht vor der Kamera statt - in der Hinsicht ist der Entertainer bislang standhaft geblieben. Doch hinter den Kulissen spielt Raab eine entscheidende Rolle bei der neuen Show "Das Ding des Jahres", die ProSieben im kommenden Jahr ausstrahlen wird: Er hat das Format erfunden und fungiert als Executive Producer.

Stefan Raab ist hinter den Kulissen

In Köln wurde nun die erste Folge aufgezeichnet. Ein Reporter der "Bild"-Zeitung war dort zugegen und bezeichnet die Show als Mischung aus "'Die Höhle der Löwen' und Castingshows wie 'Das Supertalent'".

Und darum geht's: Acht Erfinder treten dort pro Folge auf und präsentieren in vier Runden ihre Ideen für Dinge, die das Leben verbessern sollen. In der Vorrunde entscheidet das Studio-Publikum, welche Erfindung es ins Live-Finale schaffen. Dort kommen dann die TV-Zuschauer ins Spiel: Sie küren mit ihrem Votum das "Ding des Jahres".

Dazu gibt es eine Jury, bestehend aus Lena Gercke, Joko Winterscheidt und dem Rewe-Einkaufschef Hans-Jürgen Moog. Die drei testen die vorgestellten Erfindungen und geben ihre Einschätzung ab - haben jedoch keinen Einfluss auf die Entscheidung. Moderiert wird der Wettbewerb von Janin Ullmann. Der Sieger darf sich doppelt freuen: Neben Ruhm und Ehre winkt eine Siegprämie von 2,5 Millionen Euro.

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