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"How I Met Your Mother"-Finale Diese Quoten waren "legen... wartet kurz ...där"


Legendär! Neun Jahre mussten die "How I Met Your Mother"-Fans darauf warten, dass Ted Mosby seine Traumfrau findet. Kein Wunder, dass die letzte Folge der Serie in den USA eine Rekordquote einfuhr.

Seit Godot wurde nicht mehr so heftig auf ein Treffen zweier Menschen hingefiebert: Am 19. September 2005 strahlte der Fernsehsender CBS die erste Folge "How I Met Your Mother" aus. Die Rahmenhandlung: In der Zukunft erzählt Ted Mosby seinen Kindern, wie er ihre Mutter kennengelernt hat. Knapp elf Millionen Zuschauer schalteten damals ein, obwohl viele einen billigen "Friends"-Abklatsch befürchteten.

Und so wie Papa Ted von seinen Kindern eine Engelsgeduld verlangte, trieben uns Fans auch die Produzenten der Serie zur Weißglut: Lange Zeit war ein gelber Regenschirm das einzige, was wir von der Mutter zu Gesicht bekamen. Gerade weil die Serie so erfolgreich war, schien ein Ende nicht in Sicht. Welcher Sender würde schon sein goldenes Kalb schlachten?

So viele Zuschauer wie nie zuvor

Doch irgendwann machte sich die Frustration der Fans auch in den Zuschauerzahlen bemerkbar. Schalteten während der ersten Staffel noch durchschnittlich zehn Millionen Menschen in den USA ein, waren es in der zweitletzten achten Staffel durchschnittlich zwei Millionen weniger. Doch immer, wenn eine Episode versprach, den Schleier um das Geheimnis der Mutter auch nur einen Zentimeter breit zu lüfteten, rannten wir wieder wie die Lemminge zu unseren Fernsehgeräten.

Kein Wunder also, dass die allerletzte Folge, die gestern in den USA ausgestrahlt wurde, die besten TV-Quoten in der Geschichte der Serie einfuhr: Beeindruckende 13,13 Millionen Zuschauer schalteten ein, um endlich Klarheit zu bekommen und ein neues Kapitel in ihren Leben aufschlagen zu können: Wie nahm die Lovestory zwischen Ted und seiner Traumfrau ihren Anfang? Und warum erzählt Ted seinen Kindern diese Geschichte überhaupt?

Das "HIMYM"-Finale spaltet die Fans

Nach neun Staffeln und 208 Folgen hat das Warten nun ein Ende. Godot ist da. Doch sein Angesicht spaltet die Fans in zwei Lager: Die einen freuen sich über einen ihrer Meinung nach gelungenen, bewegenden Abschied.

Doch viele hätten sich ein ganz anderes Ende gewünscht.

Zumindest eins ist den Produzenten gelungen: Nach acht Jahren haben sie einen Abschluss gefunden, der niemanden kalt lässt. Auch einen Tag nach der Ausstrahlung diskutieren die Fans weiter heftig über das Ende der Serie. Das macht es freilich schwierig für alle, die sich "How I Met Your Mother" bislang auf Deutsch angeschaut haben und spoilerfrei das Ende genießen wollen: Im deutschen Free-TV ist das Serienfinale nämlich erst im Spätsommer bei ProSieben zu sehen.

Jens Wiesner

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