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"Preis der beleidigten Zuschauer": Die Liste des TV-Horrors

Der "Preis der beleidigten TV-Zuschauer" wird jährlich für die herausragenden Unverschämtheiten eines Fernsehjahres vergeben. In diesem Jahr unter den Preisträgern: Thomas Gottschalk, Dieter Bohlen und das Organisationsbüro des deutschen Fernsehpreises.

Der "Preis der beleidigten Zuschauer" ist in diesem Jahr an das Organisationsbüro des Deutschen Fernsehpreises verliehen worden. Zum 18. Mal prämierten der Kölner Verlag Augustus Hofmann und das "Netzwerk kritischer Fernsehzuschauer" damit die "herausragende Unverschämtheit eines Fernsehjahres."

Das Organisationsbüro des Deutschen Fernsehpreises habe zur Verleihung 2006 in Köln-Ossendorf "zwei Doppeldecker-Busladungen voller 'Claqueure' ankarren lassen", erklärte der Verlag. "Die völlig sinnfrei schreienden, jubelnden und kreischenden 'Fans' am Rande des roten Teppichs waren gekauft."

Die Hartz-IV-Stelzen brachten Gottschalk Platz drei

Rund 138.670 Personen hatten die Preisträger demnach via Internet, Fax, Brief und Wahlzettel aus zwölf Kandidaten ausgewählt. Auf Platz zwei wählten die Zuschauer Dieter Bohlen, weil er als Jury-Mitglied der Sendung "Deutschland sucht den Superstar" Menschen mit "Sprüchen ganz weit unterhalb der Gürtellinie" herabgesetzt, verspottet und lächerlich gemacht habe. Fernsehmoderator Thomas Gottschalk landete auf Platz drei, weil er in seiner Sendung "Wetten, dass...?" die Bierdosenstapel eines Teilnehmers als "Hartz-IV-Stelzen" bezeichnet hatte.

Zu den weiteren Kandidaten gehörten Sat.1-Talkerin Britt Hagedorn, ARD-Moderator Gerhard Delling, Komiker Dieter Nuhr, seine Kollegen Kurt Krömer und Tom Gerhardt sowie Altkanzler Helmut Schmidt, der durch ständiges Rauchen im TV "Jugendliche zu Raucher-Junkies" mache.

Thurn und Taxis: "Der Schwarze schnackselt gern"

Schon viele berühmte Fernsehschaffende und Politiker haben den "Watchdog" - so der inoffizielle Name des Wanderpokals - bekommen. Im Jahr 2000 ging der Preis beispielsweise an Jürgen Möllemann, weil er eine Polit-Talkshow zugunsten seines Big-Brother-Auftrittes absagte. Ein Jahr später verdiente sich Gloria von Thurn und Taxis den Schmähpokal wegen eines Statements über Verhütung in Afrika ("Der Schwarze schnackselt gern").

Karl Dall holte den Preis persönlich ab

Weitere Preisträger sind unter anderem Helmut Kohl (Spendenaffäre), die "Super-Nanny" (Verletzung der Würde von Kindern) oder Harald Schmidt (Kollegenschelte ohne Namensnennung). Bisher wurde der Preis nur in den seltensten Fällen entgegen genommen: Lediglich die Macher von "Die Sendung mit der Maus" und Karl Dall holten sich den "Watchdog" persönlich ab.

be/AP/DPA / AP / DPA
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.