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US-Comedy "Saturday Night Live" macht sich über TV-Auftritte von Trump und Biden lustig


Die Comedyshow "Saturday Night Live" hat sich die "Town Hall"-Interviews der US-Präsidentschaftskandidaten Donald Trump und Joe Biden aus der vergangenen Woche vorgenommen. 

Eine zweite TV-Debatte zwischen Donald Trump und seinem Herausforderer Joe Biden hat es in der vergangenen Woche infolge der Covid-19-Erkrankung von Trump nicht gegeben – Wahlkampf war aber trotzdem: Sowohl der republikanische US-Präsident als auch sein demokratischer Herausforderer stellten sich in sogenannten "Town Hall"-Formaten den Wählerfragen.

Und weil der US-Wahlkampf im Jahr 2020 nie frei von (unfreiwilliger) Komik ist, boten beide Auftritte reichlich Stoff für das Comedyformat "Saturday Night Live": "Die eine Town Hall war eine nachdenkliche und überzeugende Diskussion über die Probleme, denen sich unser Land zu stellen hat", hieß es dort zu Showbeginn. "In der anderen kam Präsident Trump vor."

"Saturday Night Live": "Town Halls" mit Trump und Biden

Anschließend switchte die Show zwischen den beiden Kandidaten hin und her: Alec Baldwin gab dabei wie so oft den Präsidenten, Jim Carrey imitierte Joe Biden. Die kompletten SNL-"Town Halls" gibt es hier zu sehen:

Pikant: Der Sender NBC, auf dem "Saturday Night Live" ausgestrahlt wird, hatte für seine Entscheidung, die "Town Hall" mit Donald Trump zu übertragen, teilweise heftige Kritik – auch von Stars aus eigenen Reihen – einstecken müssen. So hatte unter anderem auch Alec Baldwin offen dagegen protestiert, dass die TV-Anstalt dem US-Präsidenten dieses Forum bietet.

tim

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