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"Sing meinen Song" Darum ist Johannes Oerding von Alvaro Soler genervt

"Sing meinen Song"
Seit April 2014 erfreut sich das TV-Format "Sing meinen Song" einer wachsenden Beliebtheit.


Nun startet die 6. Staffel.


Die Sendung stellt wie gewohnt sieben talentierte Sänger unterschiedlicher Genres vor.


Mit dabei ist in diesem Jahr Michael Patrick Kelly, der 2019 die Rolle des Gastgebers übernimmt.


Als ehemaliges Kelly-Family-Mitglied ist Paddy das bekannteste Gesicht der diesjährigen Staffel.


Dicht gefolgt von Jeanette Biedermann, die als Schauspielerin bei GZSZ berühmt wird und anschließend als Sängerin durchstartet.


Auch Johannes Oerding ist mit von der Partie.


Ebenfalls dabei: Milow.


Mit "You don’t know" schafft der belgische Singer-Songwriter seinen endgültigen internationalen Durchbruch.


Hinzu kommt der spanisch-deutsche Musiker Álvaro Soler.


Er widmet sich von klein auf der Musik – und bleibt seiner Leidenschaft bis heute treu.


Mit im Boot ist zudem Jennifer Haben.


Als Frontfrau der Band Beyond the Black lässt sie Metal-Herzen schneller schlagen.


Das Küken der Sendung, Wincent Weiss, erobert mit seinem Song "Feuerwerk" die Charts im Sturm.


Die Zuschauer erwartet also ein interessanter Mix unterschiedlicher Stimmen und Musikrichtungen.
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In der vierten Folge von "Sing meinen Song" zog Latino-Flair in die Gesangsshow ein: Die Künstler durften sich an den Songs von Alvaro Soler versuchen. Ein Künstler war genervt.

Er kommt auf mehr als 1,3 Milliarden Streams weltweit, ist "ekelhaft talentiert", wie ihm Johannes Oerding attestiert und kriegt dazu laut Michael Patrick Kelly "die besten Mädels". In der vierten Folge von "Sing meinen Song" drehte sich alles um Sänger Alvaro Soler, den man aufgrund seiner internationalen Erfolge mit gutem Grund als "Weltstar" bezeichnen kann.

In erfrischendem Kontrast zu seinem Weltstar-Status steht die zurückhaltende, beinahe schüchterne Art des 1991 in Barcelona geborenen Sängers, der im Kreis seiner Musikerkollegen immer etwas fehl am Platze wirkt. Kaum zu glauben, dass dieser Mann zusammen mit Jennifer Lopez aufgetreten ist und weltweit mehr als 2,5 Millionen Tonträger verkauft hat.

Alvaro Soler: Ein Weltstar bei "Sing meinen Song"

Dabei hätte er eigentlich spannende Geschichten zu erzählen, nicht nur von J.Lo. Tatsächlich ist dieser unscheinbare Sänger ein weltgewandter Mensch, der fünf Sprachen fließend spricht - und dazu zählt er nicht einmal Japanisch, obwohl er sieben Jahre seines Lebens dort verbracht hat.

Weil er dort als wichtigste Lektion den Respekt vor anderen gelernt hat, spielt sich Alvaro Soler - untypisch für einen Künstler dieses Ranges - nicht in den Vordergrund, erzählt keine saftigen Anekdoten aus seinem Leben, sondern lässt ausschließlich die Musik sprechen.

Mit der hatten die anderen Künstler so ihre liebe Mühe - die meisten hatten noch nie auf Spanisch gesungen. Bemerkenswert waren vor allem zwei Performances: Der belgische Singer-Songwriter Milow ließ seine Gitarre ausnahmsweise mal stehen und verwandelte den heiteren Hit "El Mismi Sol" in einen düsteren, extrem basslastigen Song. Auch Jennifer Haben wählte einen originellen Ansatz. Sie durchbrach diesmal ihr Schema, jeden Song in einem Metal-Gewand zu interpretieren und lieferte eine ungewohnt soulige Version der Ballade "Niño perdido" ab. 

Johannes Oerding mit der Performance des Abends

Die ehrlichste Aussage des Abends kommt dagegen von Johannes Oerding. Der gestand, dass ihn der Song "Sophia" zeitweise genervt hat, weil er ständig im Radio lief. Aus diesem Grund hat er sich das Lied nun vorgeknöpft: "Ich wollte Frieden mit dem Song machen." Das gelang erstaunlich gut. "Wenn du eine Frau wärst, würde ich dich jetzt küssen", schwärmte Soler hinterher. Einen Kuss gab's zwar nicht, dafür erhielt Oerding am Ende die Auszeichnung für die beste Performance des Abends.

Auch Alvaro Soler war glücklich. Er fühle sich nun den anderen Mitgereisten deutlich näher gestand er hinterher. Was wohl das schönste Kompliment eines Künstlers ist.

che

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