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"Wer wird Millionär?" Jauchs Hilfe statt Gottvertrauen – Pfarrer versagt beim Rechnen aber rettet 32.000 Euro

Martin Fohl sitzt im Wer wird Millionär Studio in Köln auf dem Ratestuhl
"Wer wird Millionär"-Kandidat Martin Fohl rätselt statt zu rechnen
© TVNow / MG RTL D
Auch Gottes Segen hilft bei "Wer wird Millionär?" nicht weiter: Ein Pfarrer scheitert beinahe an einer Rechenaufgabe. Erst Günther Jauch rettet ihn.

Er hat bereits Papst Benedikt zur Audienz getroffen und spielt das Jagdhorn: Auf dem Ratestuhl von "Wer wird Millionär?" nahm am Montagabend ein Pfarrer aus Bayern Platz. Martin Fohl aus Pleiskirchen ist katholischer Geistlicher. Doch statt göttlichem Beistand rettet ihn vor allem die Hilfe von Günther Jauch.

Bei der 32.000-Euro-Frage sollte Fohl rechnen. Die Frage war knifflig: "Wenn er pro Sekunde eine Kombination schafft, braucht ein Dieb für das Öffnen eines Zahlenschlosses mit vierstelligem Code maximal …?", wollte Jauch von seinem Kandidaten wissen. Die Antwortmöglichkeiten waren: A: "etwa 300 Sekunden", B: "knapp 170 Minuten", C: "gut fünf Stunden" oder D: "rund einen halben Tag".

Statt die Lösung mathematisch herzuleiten, begann der Pfarrer zu rätseln. "Bei einer zweistelligen Zahl hat man schon 100 Sekunden", sagte Fohl und schätzt dann: "Da braucht man bestimmt einen halben Tag." Das sei ein Haufen Zeug. Jauchs Hinweis, die Lösung zu rechnen, ignorierte Fohl. "Ich überschlage das in der Regel", antwortete der Pfarrer. Erst auf das Drängen des Moderators nimmt der Pfarrer einen Joker.

Ein ehemaliger "WWM"-Teilnehmer im Publikum kann helfen. Es seien zehn hoch vier Möglichkeiten, also 10.000 Kombinationen. Das entspreche 10.000 Sekunden. Teilt man das durch 60 – die Sekunden einer Minute – kommen knapp 170 Minuten raus. Somit rät der Joker zu Antwort B. "Da wäre ich so nicht drauf gekommen", sagt Fohl. Jauch und der Joker retten ihm 32.000 Euro.

Günther Jauch moderiert die beliebte Quizshow "Wer wird Millionär?" seit 1999.

Bei 64.000-Euro-Frage steigt "Wer wird Millionär?"-Kandidat aus

Bei der 64.000-Euro-Frage wählt Fohl freiwillig einen Joker. "Welches Unternehmen wird von einem 31-Jährigen gleichen Namens geführt?", will Jauch dieses Mal wissen. Zur Antwort stehen: Deichmann, Rossmann, Fielmann oder Tengelmann. Doch der Telefonjoker kann nicht helfen. Fohl entscheidet sich, die 32.000 mitzunehmen und aufzuhören. Die richtige Entscheidung, denn er hätte sich für Rossmann entschieden. Doch die korrekte Antwort wäre Fielmann gewesen.

Fohl geht mit 32.000 Euro nach Hause. "Ein bisschen spenden", werde er das Geld. Aber auch sein Bruder und er selbst bekäme etwas ab. "Einen Urlaub, wenn es wieder möglich ist."

mai

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