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"X Factor" auf Vox Sarah Connor kann auch böse


Die Castingshow "X Factor" ist in die entscheidende Phase eingetreten: In der ersten Live-Show musste die erste Gruppe Abschied nehmen. Tränen blieben aus - und auch das große Zuschauerinteresse.

Wochenlang haben Sarah Connor, George Glueck und Till Brönner ihre Künstler als Mentoren betreut und auf die entscheidende Phase von "X Factor" vorbereitet. Gestern Abend war es dann endlich so weit: Insgesamt neun Künstler und Gruppen traten in der ersten Live-Show gegeneinander an. Für das Kölner Gesangstrio La Famille war es gleichzeitig die letzte. Im Telefonvoting hatten die Drei zusammen mit Meral Al-Mehr die wenigsten Stimmen erhalten. Sie mussten sich im Gesangsduell miteinander messen. Al-Mehr versuchte sich wenig überzeugend an Udo Lindenbergs "Ein Herz kann man nicht reparieren". Kaum besser machten es La Famille mit "Nothing's Gonna Change".

Es lag nun an der Jury, einen der Künstler nach Hause zu schicken. Zunächst legten sich die Mentoren jeweils für ihren Schützling ins Zeug. George Glueck verteidigte La Famille und wollte Meral verabschieden, Till Brönner hielt zu seiner Sängerin und stimmte gegen das Gesangstrio. So lag die Entscheidung in den Händen von Sarah Connor. Die schien sich in dieser Rolle, den bösen Part übernehmen zu müssen, nicht ganz wohl zu fühlen: "Das ist der Moment, vor dem ich große Angst hatte." Sie sprach sich schließlich gegen La Famille aus - und bekam dafür Applaus von Till Brönner, dessen Schützling damit in die nächste Runde einzog. Dort stehen auch die sieben anderen Kandidaten, die ungefährdet weiterkamen: Anthony Thet, Mati Gavriel, Edita Abdieski, Urband Candy, Pino Severino, Big Soul und Marlon Bertzbach.

Bescheidenes Zuschauerinteresse

Die Sendung verfügt offenbar über eine sehr rege Anhängerschaft: "X Factor" gehörte am Dienstagabend zu den meist diskutierten Themen auf Twitter Deutschland. Die Einschaltquoten waren dagegen eher bescheiden. Mit 11,6 Prozent Marktanteil in der Gruppe der 14- bis 49-Jährigen blieb das Zuschauerinteresse auf dem Level der Vorwochen. Die Spitzenwerte von 17 Prozent Marktanteil bei den ersten Sendungen dürften jedoch nicht mehr erreicht werden. Daran ändern - so viel ist seit gestern Abend klar - auch die Live-Shows nichts.

che

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