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Interview mit Alina Levshin: "Tatort"-Ermittlerin ist keine Rolle fürs Leben

Schauspielerin Alina Levshin gefällt ihre Rolle als "Tatort"-Ermittlerin. Trotzdem sieht sie sich damit nicht auf Lebenszeit der ARD-Krimireihe verpflichtet, sondern denkt von Fall zu Fall.

Alina Levshin bildet in Erfurt mit ihren Kollegen Friedrich Mücke (l.) und Benjamin Kramme das jüngste "Tatort"-Ermittlerteam

Alina Levshin bildet in Erfurt mit ihren Kollegen Friedrich Mücke (l.) und Benjamin Kramme das jüngste "Tatort"-Ermittlerteam

Die Schauspielerin Alina Levshin (30) gehört zum jüngsten "Tatort"-Trio in der ARD. In der neuen Erfurter Folge gehört Levshins Figur Johanna Grewel fest zum Team. Und obwohl sie sich in dieser Rolle sehr wohl fühlt, sieht Sie sich darin nicht alt werden.

Frau Levshin, wie lange können Sie sich vorstellen als "Tatort"-Ermittlerin vor der Kamera zu stehen?

Ich glaube, die Zeiten in denen für einen Schauspieler mit dieser Rolle ein Rentenanspruch verbunden ist, sind lange vorbei. Daher denke ich von Produktion zu Produktion, von Rolle zu Rolle. Das Paket muss stimmen, da ist der "Tatort" keine Ausnahme.

Welchen Fall würden Sie gerne einmal lösen?

Ich würde gerne wissen, ob Neil Armstrong wirklich auf dem Mond war oder ob die Verschwörungstheorien stimmen und das alles nur Propaganda war. Solche mysteriösen Geschichten interessieren mich. Ein Zeittunnel für Kommissare - da hätten die Verbrecher schlechte Karten.

Was macht für Sie einen guten Krimi aus?

Ein guter Krimi muss die Spannung bis zum Ende halten. Er muss den Zuschauer auf die Reise mitnehmen, kann ihn auch einmal in die Irre leiten, sollte ihn aber unbedingt ernst nehmen und nicht für dumm verkaufen. Das spürt er sofort und schaltet dann ab oder um.

Annett Gehler/DPA / DPA
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