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"Bares für Rares" Verkäuferin erlebt riesige Überraschung bei der Expertise

Bares für Rares: Wendela Horz, Horst Lichter, Friederike Klein
"Bares für Rares"-Expertin Wendela Horz klärt Moderator Horst Lichter und Verkäuferin Friederike Klein über den Wert der Kette auf.
© ZDF
Echt oder nicht? Bei "Bares für Rares" steht ein Anhänger zum Verkauf. Der Erlös soll bei einer Renovierung helfen. 500 Euro wünscht sich die Verkäuferin. Doch bei der Expertise erlebt sie eine Überraschung.

"Ich weiß nicht, ob es echte Diamanten sind", sagt Friederike Klein aus Waldbröl. Die 60-Jährige kommt mit der Kette ihrer Freundin zu "Bares für Rares". "Sie will sie verkaufen, weil sie neue Fenster braucht", verrät Klein im Gespräch mit Moderator Horst Lichter. Der tippt darauf, dass es sich um echte Steine handele. Doch es gibt noch eine viel größere Überraschung.

"Es sind Diamanten", bestätigt "Bares für Rares"-Expertin Wendela Horz. Doch der in Gold gefasste Anhänger sei nicht nur mit echten Steinen besetzt und schön gearbeitet, sondern auch ziemlich alt. "Das ist entstanden vor 200 Jahren", sagt Horz. Das sei an der Verarbeitung der Steine zu erkennen, die mit Folie hinterlegt seien und durch ihren Schliff wunderbare Lichtreflexionen erzeuge. "Gefällt mir gut." Der Hersteller sei leider nicht mehr nachvollziehbar, da keine Punzierung vorhanden sei.

"Bares für Rares"-Expertin mit Hammer-Preis

"Ich hätte gerne minimum 500 Euro dafür, das wäre ein Fenster", sagt Verkäuferin Klein. Sie könne den Goldpreis nur schwer schätzen, die Steine hätten aber eine Größe von insgesamt sechs Karat, beginnt Horz ihre Wertfindung. "Ich lege demnach hier bei fünf bis sechs Fenstern – also 2500 bis 3000 Euro sollte dieses schöne Stück bringen." Klein ist vom hohen Wert des Anhängers überrascht. "Ich freue mich für meine Freundin." Doch was werden die Händler bieten?

"Wow", sagt Julian Schmitz-Avila. "Das ist sehr apart, das gefällt mir sehr gut." Der Schmuck kommt auch bei Elisabeth Nüdling gut an. "Die alten Steine haben eine unglaubliche Wirkung. Das könnte fast aus einem höfischen Zusammenhang kommen", urteilt sie. Mit 1800 Euro startet Nüdling, Schmitz-Avila legt mit 1900 Euro nach und David Suppes erhöht auf 2000 Euro. In 100er-Schritten schnellt der Preis nach oben. Bei 2400 überbietet sich Suppes sogar nochmal selbst: "2450 Euro". Nüdling steigt aus. Suppes und die Verkäuferin einigen sich auf 2500 Euro. "Ein wirklich außergewöhnliches Stück."

Mit dem fünffachen ihres Mindestpreises geht Klein nach Hause. Die Renovierung bei ihrer Freundin kann beginnen. "Ich freue mich, dass es so gut geklappt hat."

mai

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