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Dschungel-Queen Desirée Nick im Interview: "Wer schlucken kann, hat gute Karten"

Sie war die Dschungel-Queen der zweiten Staffel. Zum Start der dritten Ausgabe von "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus" spricht Desirée Nick im stern.de-Interview über ihre Zeit in der Wildnis und weshalb eine Porno-Karriere eine gute Vorbereitung für den Dschungel ist.

Frau Nick, welche Bilder kommen in Ihnen hoch, wenn Sie das ganze Trara um die dritte Folge des Dschungelcamps mitbekommen?

Dann denke ich, dass Deutschland nie wieder eine so niveauvolle und geniale Dschungel-Queen haben wird wie Desirée Nick. Da soll erst mal jemand kommen, der in allen Tests neun Sterne erkämpft. Der dann darüber hinaus auch noch mit seiner Eloquenz und durch seinen bloßen, ungeschminkten Glamour die Kandidaten in die Knie zwingt.

Sie können sich also nicht vorstellen, dass Ihnen einer der neuen Kandidaten das Wasser reichen kann?

Wer auch immer diesen Thron nach drei Jahren besteigen darf, mit dieser Bandbreite, die ich zu bieten habe, kann keiner aufwarten.

Was erwarten Sie von der neuen Staffel?

Ich erwarte bei der neuen Staffel die ganze Bandbreite der künstlerischen und schauspielerischen Palette von Frau Schaffrath. Denn die ist ja bekanntermaßen eine großartige Schauspielerin - von der Hüfte abwärts.

Was halten Sie denn von den anderen Kandidaten?

Die Hälfte der Leute habe ich gar nicht gekannt. Also, wer dieser Eike Immel ist - keine Ahnung. Ich dachte erst, das ist eine Frau. Gina Wild kennt man ja als Porno-Queen: Sie wurde bekannt damit, dass sie sich mit einer Hand und vollem Mund den BH aufmachen kann. Der letzten Porno-Queen im Dschungel, Dolly Buster, hat es nicht geholfen, dass sie sich vor nichts geekelt hat und Schlucken für sie kein Thema ist. Bata Illic kenne ich als Ostblock-Schlagerstar. Da frag ich mich aber auch, weshalb ausgerechnet der reanimiert wurde. Und besonders traurig finde ich, dass dieser Eike Immel nur in den Dschungel geht, weil er eine neue Hüfte braucht. Am besten hat es diese Lisa Bund von "Deutschland sucht den Superstar". Die ist 19, in diesem Alter kann man noch pöbeln, ohne dass jemand das einem übel nimmt. Ich verstehe allerdings überhaupt nicht, wieso diese Frau Herzsprung, eine Frau Mitte 50, die man ja nur durch ihren Alkoholismus und aus ihren Ehe-Miseren kennt, auf einmal in den Dschungel geht. Das kann ich überhaupt nicht begreifen. Vor allem, weil sie sonst immer auf Grande Dame gemacht hat. Immerhin ist sie die einzige von den Mädels nach der Menopause, wodurch sie den anderen hygienisch einiges voraus hat.

Was war denn damals Ihre Motivation, ins Camp zu gehen?

Ich habe das gemacht, um meiner Arbeit ein größeres Forum zu geben. Ganz Deutschland hat ein Recht auf Desirée Nick. Als Künstlerin kann ich nicht jedes Kaff aufsuchen, und so habe ich jeden zu Hause in seinem Wohnzimmer besuchen können. Das vermag nur das Fernsehen. Unvergessene Momente, die Fernsehgeschichte geschrieben haben, mein Ekeldinner mit Naddel zum Beispiel. Aber das Wichtigste ist: Ich hatte meinen Beruf schon vorher, meine Shows, die Bücher, meine Auftritte, meine Kosmetiklinie. Ich bin ja nicht als Arbeitslose in den Dschungel gegangen. Oder als Frau, die nicht weiß, wohin mit sich und ihrem Leben. Das wäre ja eine ganz schlechte Ausgangsposition. Wenn von den zehn Millionen Leuten, die mich im Dschungel gewählt haben, nur zehn Prozent mein Buch kaufen, ist das eine tausendprozentige Steigerung meiner Reichweite.

Ist das Dschungelcamp eine gute Möglichkeit, Promotion für sich selbst zu machen?

Es reicht nicht, wenn man in den Dschungel zieht, um sein neues Album zu promoten. Das ist doch keine Verkaufssendung! Wenn du was verkaufen willst, musst du zu Thomas Gottschalk auf die Couch. Die Leute können dich vielleicht ins Herz schließen, aber das musst du denen überlassen, ob sie es tun. Und wenn sie es tun, dann nur wegen deines Charakters, deines Witzes und deiner Qualität als Mensch - nicht, weil du etwas verkaufen willst. Im Dschungelcamp sieht man völlig pur, wen man vor sich hat. Die Lügen und die Fassade, die manche Menschen vor sich hertragen, gehen spätestens nach 24 Stunden flöten. Von wegen Promotion! Bestes Beispiel ist Carsten Spengemann. Den hat man nach dem Dschungel überhaupt nicht mehr gesehen. Es war das Ende seiner Karriere. Also jemand wie ich hatte da überhaupt nichts zu befürchten. Ich konnte im Dschungel ja nur gewinnen.

Haben Sie einen Favoriten unter den Kandidaten?

Ganz besonders freue ich mich auf Isabell Edvardsson. Die weiß als Tänzerin, wie man sich präsentiert. Und sie hat selbst kasteiende Knochenarbeit gelernt - das ist das Brot eines jeden Tänzers. Sie hat eine gute Chance, wenn sie nicht auf den Mund gefallen ist. Aber auch Frau Wild, die durch ihre Porno-Karriere viele Fans mitbringt und ein kumpelhafter Typ ist, hat gute Karten. Wenn man bedenkt, was die schon alles geschluckt hat, da wird sie sich bei ein paar Kakerlaken auch nicht anstellen. Die ekelt sich ja vor gar nichts.

Also Sie werden auch mal reinschauen?

Ja natürlich, ich habe ja dreimal pro Woche bei RTL "Explosiv" meine eigene Kolumne. Ich bin doch RTL-Dschungel-Moderatorin. Ich habe ja die Pflicht - ob ich will oder nicht. Aber nebenbei habe ich noch genug zu tun mit den Vorbereitungen meiner Premiere im Juni im Renaissance Theater in Berlin. Da spiele ich eine amerikanische Opernsängerin, Florence Foster Jenkins - die erste Trash-Diva der Welt. Und ich muss am 31. März mein nächstes Buch abgeben, das dann zur Buchmesse im September erscheint.

Würden Sie denn noch einmal ins Dschungelcamp gehen?

Auf jeden Fall! Für mich war es das Beste, was mir passieren konnte. Das war wie ein Wellness-Aufenthalt. Den ganzen Tag in der Hängematte liegen, ab und zu mal ein paar Fliegen verscheuchen. Im Grunde eine bessere Ayurvedakur - nur mit Abnehmen.

Interview: Kathrin Buchner, Katharina Miklis

Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.