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Dschungelcamp 2019: Die Unterschätzte: Wie Leila Lowfire sich mit Bravour durch die Ekelprüfung mampft

Sie zählt wegen ihrer ruhigen Art nicht zu den Favoriten um die Dschungelkrone. Aber in der gestrigen Prüfung hat Leila Lowfire bewiesen, dass man sie nicht vergessen sollte.

Dschungelcamp 2019 Leila Lowfire

Dschungelcamp: Mäuseschwanz-Makkaroni, Schweine-Uterus-Spaghetti und Entenzunge-Zitoni sind für Leila Lowfire kein Problem

MG RTL D

Was hatte sich der gemeine Dschungelcamp-Zuschauer von der selbstbewussten und offenherzigen Leila Lowfire erhofft. Wer schon mal ihren Podcast "Besser als Sex" gehört hat, weiß, dass Lowfire kein Blatt vor den Mund nimmt. Beste Voraussetzungen für interessante Lagerfeuer-Gespräche und witzige Sprüche. Bislang ist die 25-Jährigen hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Bislang.

Dschungelcamp 2019: Leila, die Unterschätzte

Denn in der Ekelprüfung am Montag, die sie zusammen mit Bastian Yotta und Sandra Kiriasis antrat, überraschte Lowfire auf ganzer Linie. Während Bastian Yotta eine riesen Show abzog und sich vor Ekel schüttelte, blieb die Podcasterin nicht nur cool, sondern richtig humorvoll. 

Mit witziger Gelassenheit las sie den Zuschauern und Yotta das Rezept für "Toast Auwei" vor, als würde es sich um leckere Schokokekse handeln: "Nimm ein gehaltvolles Dreikornbrot aus nahrhaften Mehlwürmer, Kakerlaken und Grillen. Das Brot ist so geschmackvoll, davon kannst du dir zwei daumendicke Scheiben abschneiden." Schade nur, dass Bastian Yotta nicht annähernd so humorvoll mit der Aufgabe umging wie Lowfire. 

"Ich hatte lange keine Zunge mehr im Mund"

Als die Podcasterin dann selbst essen musste (Mäuseschwanz-Makkaroni, Schweine-Uterus-Spaghetti, Entenzunge-Zitoni), war sie nicht weniger cool. Noch besser, machte sie sogar auch über ihr eigenes Leid Witze. "Weil ich meine Gerichte so lecker finde, esse ich sie selbst", scherzte Lowfire ironisch, nur um dann ein zu ihr passendes Fazit zu ziehen: Alles sei gleich eklig, aber "ich hatte lange keine Zunge mehr im Mund".

Doch nach der Prüfung war es nicht die souveräne Leila, die sich mit den Lorbeeren schmückte. Obwohl sie am besten gezeigt hat, wie man aus einer Ekelaufgabe eine souveräne Show macht, war es Yotta, der sich selbst bejubelte. "Neun von neun. 100 Prozent. Bäääm! Die Maschine is back", protzte er nach der Rückkehr ins Camp. "Hatte bissl Aufwärmprobleme gehabt. Aber jetzt rocke ich die ganze Scheiße hier mal richtig. Gerade meine Schwäche, das Essen – Bääm! Die Maschine is back." 

Was jedem, der die Prüfung gesehen hat, klar sein wird: "The Machine", war nicht Yotta, sondern Leila. Und eine witzige Maschine noch dazu. 

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ls