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Dschungelcamp 2020: Larissa Marolt hat's vorgemacht – so könnte Daniela Büchner die Kurve kriegen

Sie ist drauf und dran, als eine der meist gehassten Teilnehmerinnen in die Dschungelcamp-Geschichte einzugehen: Daniela Büchner nervt Zuschauer und Mitbewohner. Zu sehr suhlt sie sich in Selbstmitleid. Doch aus Witwe Schmollte könnte noch ein Dschungelstar werden. 

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Es ist nicht zum Aushalten mit Daniela Büchner. Immer wenn sie die Zuschauer fast so weit hat, dass sie Mitleid mit der 41-jährigen Dschungelcamp-Kandidatin haben, versaut sie's. Entweder beschimpft Büchner die Anrufer als "Idioten", schwärmt von der "Danni-Show" und ihrer "Sendezeit" oder bricht Prüfungen ganz ab. Die Zuschauer bestrafen sie für ihr Verhalten mit immer weiteren Nominierungen. Sie wollen sie leiden sehen. Das ist Teil des Spiels bei "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!", auf das sich die Mallorca-Auswanderin eingelassen hat. Doch sie könnte das Blatt noch wenden.

Larissa Marolt hat es 2014 vorgemacht. Acht Mal hintereinander wurde die Österreicherin von den Dschungelcamp-Zuschauern in die Prüfungen gewählt. Internationaler Rekord! Inzwischen wurde sie zwar von Gisele Oppermann überholt (neun Prüfungen hintereinander 2019 in Staffel 13), doch der Fall Marolt ist deshalb bemerkenswert, weil sie erst gehasst, am Ende aber dennoch Zweite wurde. Warum? Die ehemalige "Germany's next Topmodel"-Kandidatin machte eine Heldenreise - und lieferte damit genau das, was die Zuschauer honorieren.

Dschungelcamp: Larissa Marolt

Ohne große Lust quälte sich Larissa Marolt 2014 durch die ersten Dschungelprüfungen.

MG RTL D

Larissa Marolt wandelte sich von der Zicke zur Heldin

Von der bockigen und zickigen Göre, die Prüfungen erst gar nicht antrat - RTL musste sich sogar eine Gegentaktik dazu überlegen und schickte schließlich alle Camper als Zuschauer mit ihr zur Dschungelprüfung, wandelte sich Marolt zur Kämpferin. Das Model überwand seine Ängste, um für ihre Mitbewohner Sterne zu holen. Die Zuschauer erlebten eine Wandlung von der Totalverweigerin zur Heldin und dankte es ihr am Ende mit dem zweiten Platz (die Dschungelkrone holte sich Melanie Müller). 

Daniela Büchner müsste schon über sich hinaus wachsen, um den Erfolg von Larissa Marolt nachzuahmen. Vor allem müsste sie Kritik annehmen, statt sich in Selbstmitleid zu ergehen und den Dschungel als das sehen, was er ist: eine große Herausforderung. Die Zuschauer erwarten nicht, dass sie jeden Tag elf Sterne holt. Doch sie müsste zeigen, dass sie sich ernsthaft Mühe gibt und kämpft.

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Daniela Büchner bleibt im Dschungelcamp wenig Zeit

Büchner bleibt nur noch wenig Zeit, die Heldenreise anzutreten. Schon am Freitagabend könnte sich der Modus der Show ändern und der erste Kandidat rausgewählt werden. Dann bestimmen die Camp-Bewohner selbst, wer zur Prüfung geht. Ganz sicher werden sie sich nicht für Danni Büchner entscheiden, sondern für Markus Reinecke, Prince Damien oder Sonja Kirchberger. Kandidaten die verstanden haben, worauf es im Dschungel ankommt. Die große Danni-Show wird dann zu Ende sein. Ohne Happy End.


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