"DSDS" Ausgeschiedener Daniel schimpft über Bohlen


Dass er beim Gesangswettbewerb "Deutschland sucht den Superstar" ausscheiden musste, kann er gut verkraften. Doch die Art und Weise, wie dies geschah, ärgert Daniel Muñoz. Er fühlt sich von Dieter Bohlen schlecht behandelt.

Daniel Muñoz aus Pforzheim ist seit Samstagabend um eine Hoffnung ärmer: Der 22-Jährige kann nicht mehr auf den Sieg im RTL-Casting-Wettbewerb "Deutschland sucht den Superstar" hoffen, denn die Zuschauer wählten ihn in der Telefonabstimmung ab. Jetzt sind noch sechs Kandidaten im Sänger-Wettbewerb, die die Nachfolge von Alexander Klaws und Elli Erl aus den ersten beiden Staffeln antreten wollen.

Der 22-Jährige konnte sich beim Motto-Abend "Big Band" mit dem Lied "Quando, Quando, Quando" nicht gegen die Konkurrenten durchsetzen. "Wenn meine Mutter zu Hause beim Staubwischen das Lied singt, macht sie es besser", kritisierte Jury-Mitglied Dieter Bohlen. "Und die will nicht Superstar werden."

"Unpassende Bemerkung"

Muñoz reagierte auf sein Ausscheiden gelassen, aber auf Bohlens Aussage mit Enttäuschung. "Ich fand die Bemerkung unpassend", sagte er nach der Show. "Bohlen hätte sagen sollen, dass mein Gesang gemessen am Original schlecht war, aber nicht so etwas." Muñoz will jetzt vermutlich eine berufliche Laufbahn im Hotelfach starten.

Die Sendung um 21.15 Uhr verfolgten 5,71 Millionen Zuschauer (17,4 Prozent). "Deutschland sucht den Superstar - Die Entscheidung" um 23.45 Uhr schalteten 3,75 Millionen ein (18,8 Prozent).

Mit Vanessa, Anna-Maria, Mike, Didi, Nevio und Tobias gehen sechs Kandidaten in die nächste Runde am kommenden Samstag, in der sie romantische Lieder vortragen müssen. Das Finale der dritten Staffel ist für den 18. März angesetzt.

DPA


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