"XY gelöst"
Durchbruch nach 20 Jahren: Sven Voss rollt alten Kriminalfall auf

  • von Elisa Eberle
Nach dem Mord an einem Werkzeugmacher führt eine erste Spur zum Kölner Hauptbahnhof. Doch gelöst werden kann der Fall erst 20 Jahre später.
Nach dem Mord an einem Werkzeugmacher führt eine erste Spur zum Kölner Hauptbahnhof. Doch gelöst werden kann der Fall erst 20 Jahre später.
© ZDF/Marcus von Kleist

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In zwei neuen Folgen des "Aktenzeichen XY... Ungelöst"-Ablegers "XY gelöst" rollt Sven Voss bereits geklärte Mordfälle noch einmal auf: Wie kamen die Ermittlerinnen und Ermittler letztlich auf den jeweiligen Täter? Diesmal geht es um die Morde an einer Mutter und einem Werkzeugmacher.

In der ZDF-True-Crime-Reihe "XY gelöst" erforscht Moderator Sven Voss seit 2022, mit welchen Methoden scheinbar unlösbare Kriminalfälle am Ende doch noch aufgeklärt werden konnten. Anfang Mai erst beleuchtete er dabei die tragischen Geschichten von Petra Nohl, die 1988 auf dem Heimweg von einer Karnevalsfeier in Köln angegriffen und erwürgt wurde, und von einer Bistro-Betreiberin, die eines Morgens tot im Kühlraum lag. Nun meldet sich der 49-Jährige mit zwei nicht weniger grauenvollen True-Crime-Geschichten zurück.

"Begegnung mit einem Mörder" (um 20.15 Uhr) erzählt von einer Mutter in der Nähe von Worms, deren Leiche von ihrer Teenagertochter im Bad entdeckt worden war. Mit einem Phantombild und etlichen weiteren Spuren suchte die Kriminalpolizei unter anderem nach einem fremden Mann, den die Kinder der Toten kurz nach der Tat vor der Haustür angetroffen hatten.

Erst nach 20 Jahren konnte der Mord an einem 61-jährigen Werkzeugmacher in der Nähe von Köln aufgeklärt werden. Wie moderne Forensik den Ermittlern letztlich zum entscheidenden Durchbruch verhalf, erklärt Sven Voss im zweiten Film "Verhängnisvolle Vergangenheit" um 21 Uhr.

XY gelöst – Mi. 10.06. – ZDF: 20.15 Uhr

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