Im Sommer 2026 tragen wir statt einer lieber gleich zwei, drei, vier oder auch mal fünf Ketten. Layering ersetzt jetzt den Statement-Schmuck. Doch es sollte nicht einfach drauflos kombiniert werden. Der Look gelingt nur, wenn die Teile präzise aufeinander abgestimmt sind. Darauf kommt es an.
Die Basics
Egal wie viele Halsketten es sein sollen: Am wichtigsten ist es, unterschiedliche Längen zu wählen. Sind alle gleich lang, stapeln sie sich nur. Das sieht weder ordentlich noch schön aus. Zudem steigt die Verknotungsgefahr. Wie lang die längste Kette sein sollte, hängt vom Ausschnitt des Tops oder Kleides ab. Die Ketten sollten niemals im Ausschnitt verschwinden.
Obwohl sich mehrere Ketten zu einem Look verbinden, steht eine immer im Fokus - ob wegen eines auffälligen Anhängers wie einem Amulett oder der Farbe von Perlen oder Steinchen. Oft steht die längste Kette im Mittelpunkt. Umso spannender ist es, davon abzuweichen.
Wer sich schon vor dem Umlegen der Ketten um ein Wirrwarr Sorgen macht, sollte diesen Trick kennen: Für wenig Geld gibt es Clips zu kaufen, in die sich die Verschlüsse der jeweiligen Ketten einhaken können und die sie am Nacken zusammenführen. So kann am Ende des Tages zudem der ganze Schmuck gleichzeitig abgelegt werden.
Welche Ketten passen zu welchem Anlass?
Bei der Auswahl kommt es ganz auf die Stimmung an. Geht es zu einem Dinner oder einer Hochzeitsfeier, sind schlichte Schmuckstücke gefragt. Die Ketten sollten in einem Metallton - Gold oder Silber - bleiben und sich nicht zu sehr unterscheiden. Verschiedene kleine Anhänger und Steinchen sind erlaubt, große bunte Perlen, Kordeln oder schwere Kettenglieder eignen sich weniger.
Steht ein Beach Day an, sieht es schon ganz anders aus. In diesem Sommer ist wieder maritimer Schmuck angesagt. Eine Kette aus kleinen Muscheln lässt sich etwa mit einer Goldkette mit Seestern-Anhänger tragen. Eine Steinchenkette in einer der knalligen Trendfarben wie Türkis oder Koralle ergänzt diese. Auch Perlen passen wunderbar dazu. Dennoch gilt: Je auffälliger die einzelnen Pieces sind, desto sorgfältiger sollten sie kombiniert werden. Manchmal ist es besser, weniger Teile zu wählen.
Das sind Layering-No-Gos
Wenn zu viele Trends, Anhänger oder Materialien gleichzeitig ins Spiel kommen, verliert der Look schnell seine Klarheit. Besser ist ein roter Faden, der alles zusammenhält. Trotzdem sollte das Layering nicht zu gewollt perfekt wirken, etwa wenn alles millimetergenau ausgerichtet ist. Auch bei den schicksten Anlässen sollte es Spielraum für Leichtigkeit geben.