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Umstyling bei GNTM So sieht Kandidatin Kim nicht mehr aus


Heidi Klum bittet ihre GNTM-Kandidatinnen zum Friseurbesuch. Die Schere fürchten manche Mädchen noch mehr als ein Shooting mit gefährlichen Tieren. Vor allem Kim, die sich nicht von ihrer langen Mähne trennen will. Muss sie aber.

Wie viele Jahre Kim ihre Haare wohl wachsen ließ, um sie auf die Länge von 50 Zentimetern zu bringen? Die blonde Mähne abzuschneiden dauert jedenfalls nur ein paar Minuten. Die 19-Jährige aus Bad Homburg ist Kandidatin in der elften Staffel "Germany's Next Topmodel" und muss sich in der vierten Folge einer radikalen Typveränderung unterziehen. Da kennt Modelmama Heidi Klum kein Erbarmen. Bereits in der zweiten Folge wurde Teilnehmerin Laura Penelope nach Hause geschickt, weil sie sich nicht von ihren langen Dreadlocks trennen wollte.

Auch Kim bekommt ein Rückflugticket angeboten, doch am Ende entscheidet sie sich für die Schere. Das Ergebnis: Aus einer 50 Zentimeter langen Mähne wird ein Drei-Zentimeter-Kurzhaarschnitt. So viel Haar musste selten eine Kandidatin lassen. "Ich habe fünf Stunden geheult, aber ich wollte nicht den Schwanz einziehen", sagte die 19-Jährige der "Bild"-Zeitung.

Kim weint um ihre langen blonden Haare

Dass Kim einen völlig anderen Look bekommen soll, hatte die Jury mehrfach angekündigt und der Jura-Studentin damit immer wieder Tränen in die Augen getrieben. "Ich bin ein erwachsenes Mädchen. Das ist echt peinlich, deswegen zu heulen", sagte Kim bereits in Folge drei, nachdem Heidi Klum angekündigt hatte, ihren Typ zu verändern. "Ich mag meinen Typ eigentlich ganz gern", so Kim. Doch Heidi Klum findet, dass Kim nicht länger das Glamour-Girl spielen soll, sondern "modern und edgy" wirken muss. Also kommen die langen blonden Haare ab. Bei der Amfar-Gala in New York zeigte sich Kim vor wenigen Wochen an der Seite von Heidi Klum. Ihr raspelkurzes Haar war da bereits deutlich nachgewachsen und zum Pixie-Cut gestylt.

Kleiner Trost für Kim: Models mit rasiertem Kopf oder ganz kurzem Haar sind in der Branche gerade schwer gefragt. Die Britin Ruth Bell ließ sich zum Beispiel für eine Werbekampagne von Alexander McQueen den Kopf scheren. Zuvor reichte ihr blondes Haar etwa bis zu den Schulterblättern. Nach dem Friseurbesuch kam Bells Karriere richtig in Fahrt: Auf Alexander McQueen folgten Saint Laurent Paris, Burberry, Gucci und zahlreiche andere Luxuslabels. Gegen solch eine Laufbahn hätte Kim sicher auch nichts einzuwenden. 

"Germany's Next Topmodel" läuft immer donnerstags um 20.15 Uhr bei ProSieben

jum

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