Kommende Woche startet die Netflix-Doku von Shirin David. Sie zeigt sich darin so persönlich wie nie zuvor: „Ich wollte etwas schaffen, das authentisch ist“, sagt sie.
Der Weg zur Veröffentlichung war lang und alles andere als geradlinig, doch nun ist es offiziell: Am 13. März 2026 erscheint auf Netflix die Dokumentation über Shirin David. Das gab Netflix an diesem Freitag bekannt. Unter dem vollständigen Titel „Barbara – Becoming Shirin David“ – benannt nach dem bürgerlichen Vornamen der deutschen Künstlerin – lädt die 30-jährige Rapperin und Unternehmerin ihr Publikum auf eine ungewohnt persönliche Reise durch ihre Karriere ein.
Shirin David zwischen Bühnenrummel und privatem Ich
Produziert wurde die Dokumentation von Leonine Documentaries. Regie und Drehbuch verantwortet Michael Schmitt. Als Produzent fungiert Jochen Köstler, als Executive Producer Janek Romero. Inhaltlich begleitet die Dokumentation Shirin David in einer entscheidenden Phase: Kurz vor ihrem 30. Geburtstag im vergangenen Jahr und mitten in den Vorbereitungen ihrer „Schlau aber Blond“-Arenatour stellt sich die Frage, ob Barbara – die Frau hinter dem öffentlichen Bild – bereit ist, sich zu zeigen.
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Laut Netflix ermöglicht die Doku womöglich Einblicke in ihr „innerstes Ich“. „Es war eine neue Erfahrung, ein Team so nahe an mich heranzulassen, auch an meine Familie“, sagte David bei einer Netflix-Veranstaltung. Ihr Anspruch dabei war klar definiert: „Ich wollte etwas schaffen, das authentisch ist und zeigt, wer ich wirklich bin.“
Dass das Projekt mit diesem Qualitätsanspruch verbunden ist, hat Shirin David bereits Ende 2024 unmissverständlich deutlich gemacht. Damals wandte sie sich auf Instagram an ihre Follower und ließ kein gutes Haar an dem bis dahin entstandenen Rohmaterial: „Ich habe gesagt, wenn das die Doku wird, möchte ich sie nicht.“ Die Konsequenz war radikal – das gesamte ursprüngliche Team wurde ausgetauscht, und die Dreharbeiten begannen von vorn. Über die Zusammenarbeit mit dem ersten Team sagte sie damals: „Da sind sehr, sehr viele Dinge unprofessionell gelaufen.“
Ursprünglich war die Dokumentation bereits für 2024 geplant, wurde dann auf 2025 verschoben und erscheint nun 2026. „Der Druck ist halt extrem hoch, eine gute Künstler-Doku zu machen“, erklärte die Sängerin bei Instagram weiter. Es falle ihr schwer, die Kontrolle abzugeben. Schließlich, so ihre Überzeugung, habe man im Leben nur diese eine Möglichkeit für ein solches Projekt. Hinzu komme, dass sie mit 30 Jahren zwar viel erlebt habe – ihr Leben jedoch noch längst nicht „fertig gelebt“ sei.