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"Neo Magazin Royale": "Titten, Bimbos, Schniedel": Böhmermann führt Carsten Maschmeyer vor

Das Internet vergisst nicht. Diese leidige Erfahrung musste Carsten Maschmeyer machen: Im "Neo Magazin Royale" führte Jan Böhmermann den Finanzberater mithilfe alter Videos gnadenlos vor.

Jan Böhmermann knöpft sich Carsten Maschmeyer vor

Jan Böhmermann hat sich im "Neo Magazin Royale" mit Carsten Maschmeyer beschäftigt.

Wenn sich das "Neo Magazin Royale" eine öffentliche Person vorknöpft, wird es für diese zumeist unschön. Tote-Hosen-Sänger Campino etwa kriegt noch heute Pickel, wenn er nur den Namen Jan Böhmermann hört. Und Max Giesinger und andere Sänger werden dem Satiriker nicht vergessen haben, dass er ausgerechnet am Vorabend der Echo-Verleihung eine Stinkbombe zündete und große Teile der deutschen Popmusik mit einer Parodie vorführte.

Am Donnerstag knöpfte sich Böhmermann Carsten Maschmeyer vor. Auf Twitter künidgte er den Beitrag so an: "Wird der nächste deutsche Bundeskanzler ein tittenschniedelgeiler Bimbo-Milliardär?"

In seinem rund 17-minütigen Beitrag resümierte er die Karriere des Finanzunternehmers, der ein Problem hat: Das Internet vergisst nicht. 

Carsten Maschmeyers Reden

Und so zeigte Böhmermann genüsslich eine alte Rede Maschmeyers, in der dieser sagt: "Jetzt können Sie ja als Zirkusdirektor im Crazy Horse sagen: Oh, was musst du morgen wieder Titten gucken, Titten gucken, Titten gucken, Titten gucken. Aber jede Hundertste sieht nur so aus, dass die Kerle dahin wollen."

Und fährt fort: "Und meine Damen, nicht dass Sie denken, das geht nur so rum." Dann sagt er tatsächlich: "Wenn Sie Puffmutter wären und hätten Bimbos, Schniedel gucken, Schniedel gucken, Schniedel gucken, Schniedel gucken."

Das "Neo Magazin Royale" bereitete noch einmal alle Vorwürfe gegen Maschmeyer auf, die verschiedenen Journalisten - auch vom stern - in den vergangenen Jahren zusammengetragen haben. Über seine Geschäftsmethoden, seine Nähe zu Spitzenpolitikern sowie verdächtig positive Kommentare auf Facebook.

Insgesamt ein hübscher Beitrag. Was jedoch fehlte war die Eigenleistung. Dass Carsten Maschmeyer nicht der deutsche Wiedergänger von Mutter Teresa ist, hat man schon vorher gewusst. So verdienstvoll die Aufbereitung seiner "Schandtaten" sein mag - wieso der Beitrag in einer Satire-Sendung erschienen ist, wurde so ganz klar nicht.

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