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"Lass dich überwachen": Jan Böhmermann kriegt eigene Abendshow im ZDF - ohne Zeitlimit

Er darf ins Hauptprogramm: Am 2. November geht Jan Böhmermann mit einer Abendshow im ZDF auf Sendung. Diese soll - ganz in "Wetten, dass..?"-Manier - ohne Zeitlimit stattfinden und nimmt wohl die Studiogäste ganz genau unter die Lupe.

Da hat Jan Böhmermann gut lachen: Er darf eine ganze Nacht lang das Programm des ZDF machen

Da hat Jan Böhmermann gut lachen: Er darf eine Show fürs ZDF-Hauptprogramm machen - wenn er will die ganze Nacht lang 

Das ZDF hat Chef-Zyniker Jan Böhmermann einen Blankoschein ausgestellt: Am 2. November darf er mit der Show "Lass dich überwachen" auf Sendung gehen. Nicht beim Spartensender ZDFneo, sondern im Hauptprogramm. So lang er will. 

"Mal sehen, was passiert", kommentierte Programmchef Norbert Himmler die geplante Open-End-Sendung im Interview mit der "Goldenen Kamera".  "Ich habe Jan Böhmermann gesagt, dass er bis tief in die Nacht senden darf, praktisch open-end, wenn die Sendung das hergibt. Er hat mir verraten, dass es schon immer sein Traum war, zwischendurch in einer Show zu den 'heute'-Nachrichten nach Mainz zu übergeben und anschließend mit der Show weiterzumachen."

Böhmermann bis in die frühen Morgenstunden?

In bester "Wetten, dass..?"-Manier unter Thomas Gottschalk werden sich an besagtem Tag die angrenzenden Sendungen also an Böhmermanns Ausdauer orientieren müssen. Kaum vorstellbar jedenfalls, dass sich der 37-Jährige die Chance entgehen lässt, bis früh in die Morgenstunden das Sagen beim ZDF zu haben.

Startschuss von "Lass Dich überwachen" ist ab 23:00 Uhr, direkt nach der "heute-show". Das Konzept der Sendung ist Fans von Böhmermanns "Neo Magazin Royale" bereits bestens bekannt. Unter der Rubrik mit gleichem Namen durchstöbert das Team der Show im Vorfeld die Twitter-, Instagram- und Facebook-Profile der anwesenden Zuschauer und konfrontiert sie in der Show mit den peinlichsten Postings. Der Mehrwert der ZDF-Show soll sein, "dass wir die jüngeren Zuschauer darauf hinweisen wollen, was sie mit ihren Informationen im Netz so alles preisgeben", so Himmler weiter.

fri / SpotOnNews