Donnerstags gehört der Abend ihr: Seit 27 Jahren trifft die Journalistin Maybritt Illner jede Woche im ZDF auf Gäste aus Politik und Wirtschaft, um über aktuelle politische Themen zu sprechen. Bis 2007 hieß die Talkshow noch „Berlin Mitte“, in Anlehnung an den Aufzeichnungsort der Sendung. Doch seither läuft das Format immer donnerstags um 22.15 Uhr unter dem Namen der Gastgeberin, Maybrit Illner. Eine Stunde lang spricht sie dort über Bundespolitik.
Illner wurde 1965 in Ost-Berlin geboren und arbeitet seit 1992 für das ZDF. So moderierte sie unter anderem auch das „heute-journal“ und diverse Fernsehduelle zu Bundestagswahlen. Ihr seltener Vorname geht übrigens auf eine ungewöhnliche Schreibweise des schwedischen Namens Maj-Britt zurück. Illner war zwei Mal verheiratet und lebt in Bonn und Berlin.
Ihre nächste Talk-Sendung wird am 28. Mai 2026 ausgestrahlt.
Um welche Themen geht es am Donnerstag bei „Maybrit Illner“?
In der aktuellen Sendung stehen die Reformversprechen von Bundeskanzler Friedrich Merz und die Konflikte innerhalb der Großen Koalition rund um die Reichensteuer im Fokus. „Reformen in der Krise – verspricht Merz zu viel?“ lautet daher das Thema des Abends.
Das ZDF schreibt: „Die deutsche Wirtschaft lahmt weiterhin. Der Sachverständigenrat erwartet, dass das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2026 nur noch um 0,5 Prozent ansteigen wird – das sind 0,4 Prozentpunkte weniger als zuletzt angenommen. Wäre angesichts der Krise eine ehrlichere Debatte um Belastungen und ihre gerechte Verteilung nicht angezeigt? Weniger für alle – das klingt nicht schön, aber realistischer. Wird das Steuerthema der Aufschlag für die großen Reformpläne oder zum Stolperstein für den Bundeskanzler?“
Welche Gäste treten am Donnerstag bei „Maybrit Illner“ auf?
Dazu sollen folgende Gäste mit der Journalistin diskutieren: Zu Gast bei Maybrit Illner sind Kanzleramtschef Thorsten Frei (CDU), die ehemalige Grünen-Vorsitzende Ricarda Lang, die Autorin und Filmemacherin Julia Friedrichs („Crazy Rich: Die geheime Welt der Superreichen“) und der Journalist Robin Alexander („Machtwechsel“).