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Nach "Hart aber fair"-Auftritt: Sophia Thomalla antwortet auf stern-Kritik

Sophia Thomalla musste nach ihrem Auftritt bei Plasberg viel Kritik einstecken. Auch vom stern. Unsere Kritiker fanden ihn "dämlich". Jetzt antwortet Thomalla in einem Kommentar.

Ein Gastbeitrag von Sophia Thomalla

"Nieder mit den Ampelmännchen - Deutschland im Gleichheitswahn?", so das Thema bei Frank Plasberg. Sophia Thomalla erlebte nach der Sendung einen Shitstorm.

"Nieder mit den Ampelmännchen - Deutschland im Gleichheitswahn?", so das Thema bei Frank Plasberg. Sophia Thomalla erlebte nach der Sendung einen Shitstorm.

Was war das für eine Woche. Nach meinem Besuch bei Herrn Plasberg fegte ein Sturm der Entrüstung über mich hinweg - auch auf stern-Online. Wow! Ich habe mir vorher nicht einmal vorstellen können, wie geschockt viele Menschen noch immer darauf reagieren, wenn eine Frau selbstbewusst ist und ihre Meinung vertritt. Insbesondere Zuschauerinnen, wie die Sendung mir bestätigte. Doch es gab auch Zustimmung zu meiner Meinung.

Für mich ist allein schon die Frage, ob Frauen vermehrt in Führungspositionen gehören, diskriminierend, wenn man so will. Ich sehe keine Unterschiede in Leistung. Aber sehr wohl im Geschlecht und den dadurch bedingten Voraussetzungen. Wenn eine Frau qualifiziert ist, dann soll sie auf Grund ihrer Leistung genommen werden. Wenn ein Mann die gleichen Voraussetzungen erfüllt für denselben Job, dann sollte ein Unternehmer frei entscheiden dürfen, wen er einstellt.

Unternehmer sollten frei entscheiden dürfen: Mann oder Frau

Aber eine Frau dann nehmen zu müssen, nur damit eine Quote erfüllt wird? Das ist diskriminierend. Ich will doch keinen Job, der mich ernähren und vor allem erfüllen soll, nur damit ich eine Quote erfülle. Was soll denn der Blödsinn? Ich frage mich, warum niemand sehen will, dass Frauen in Führungspositionen stattfinden, weil sie gut sind. Nicht, weil es ein Muss ist! In einem Land, das sehr erfolgreich von einer Frau geführt wird, brauchen wir die Quote nicht.

In Führungspositionen finden sich meiner Meinung nach nur Menschen, die gewisse Qualitäten haben, Führung ausüben können und wollen. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass eine qualifizierte Frau in eine Führungsposition berufen wird, weil sie eine Quote erfüllt. Entweder die wollen mich, weil ich gut bin und was kann, dann macht es doch keinen Unterschied, welches Geschlecht ich habe. Oder aber ich bin nicht gut genug.

Sollte etwas nicht mit rechten Dingen zugegangen sein, hat man in Deutschland immer die Möglichkeit, einen guten Anwalt zu beschäftigen. Und dann auch die Gender-Kommission. Sollen die das dann prüfen - im Sinne aller.

Gehaltsunterschiede bei gleicher Leistung sind eine Sauerei

Wenn eine Frau für den gleichen Job und Aufwand 15 Prozent weniger des Gehalts eines männlichen Kollegen bekommt, dann ist das eine Sauerei. Und dort gehören die Diskussion und auch die Maßnahmen hin.

Aber was einige dieser Leute mittlerweile im Gleichstellungswahn verlangen, sprengt doch in vielen Bereichen mehr als den Rahmen. Die angeblichen diskriminierenden maskulinen Worte behandeln mich als Frau nicht ungerecht. Ebenso wenig das zu kleine Angebot an Unisex-Toiletten.

Die unfassbare Summen, die dafür ausgegeben werden, sollte man doch lieber nehmen und zum Beispiel in Einrichtungen wie Kitas und andere alternative Betreuungsstellen investieren. So werden Frauen noch mehr gefördert, die Beruf und Muttersein vereinen können und wollen. Denn nicht jede Frau in einer Führungsposition will dieser Doppelbelastung ausgesetzt sein.

Und noch etwas: Männer sind nicht per se frauenfeindlich, doch Idioten gibt es immer wieder - auch unter Frauen. Ich bin auch schon ein paar Tage Frau und unterwegs in dieser Welt und habe alles Mögliche schon erlebt. Aber ich bin der festen Überzeugung, dass Selbstbewusstsein, Willensstärke und Intelligenz in allen Lagen helfen. Und gerade davon haben wir Frauen mehr als genug. Schauen Sie sich doch nur mal an, wie und wie viele Frauen die Schule abschließen oder das Studium. Irgendwie schon fast diskriminierend für die Männerwelt.

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Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?