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Neues Moderationskonzept ARD-Fernsehlotterie schasst Monica Lierhaus


Kein Platz an der Sonne für Monica Lierhaus: Die Moderatorin verliert ihren Job bei der ARD-Fernsehlotterie. Grund soll ein neues Konzept sein. Doch auch ihre Gage dürfte eine Rolle gespielt haben.

Nach drei Jahren ist am 29. Dezember Schluss: Monica Lierhaus wird ab 2014 nicht mehr das Gesicht der ARD-Fernsehlotterie sein. Die 43 Jahre alte Moderatorin, die seit Frühjahr 2011 die Gewinnzahlen präsentiert, wird nach Angaben der Deutschen Fernsehlotterie Ende des Jahres zum letzten Mal die siegreichen Zahlen bekanntgeben.

Als Grund für den Abschied von Lierhaus nennt die gemeinnützige Stiftung ein geändertes Konzept. In Zukunft wolle man "ohne prominenten Markenbotschafter" auskommen, teilte Geschäftsführer Christian Kipper mit. Stattdessen sollen hilfebedürftige Menschen und Institutionen ihre Projekte selbst vorstellen.

Zukunft als Moderatorin offen

Grund für die Veränderungen dürfte allerdings auch das hohe Salär von Lierhaus sein. Sie erhält für ihre wöchentlichen Moderationen ein Jahreshonorar von 450.000 Euro. Die Lotterie war bei der Verpflichtung der ehemaligen Sportmoderatorin wegen der hohen Bezüge scharf kritisiert worden. Viele Abonennten hatten daraufhin ihr Dauerlos gekündigt und der Lotterie Verschwendung vorgeworfen.

Ob Lierhaus, die Anfang 2009 nach einer Aneurisma-Operation vier Monate im Koma gelegen hatte und noch immer Probleme beim Sprechen hat, weiter für die ARD tätig sein wird, ist unklar. Ursprünglich war ihr Ziel, 2014 bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien wieder als Sportmoderatorin zu arbeiten. "Bis Ende des Jahres werde ich noch im vollen Einsatz für die Fernsehlotterie sein. Dann freue ich mich darauf, den nächsten Schritt zu machen", sagte sie.

mai

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