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"One Direction"-Fans Taschengeld raus, wir kaufen 'ne Boyband!


Die "One Direction"-Fans sind nach dem Ausstieg von Zayn Malik verzweifelt. Damit so etwas nie wieder passiert, wollen sie die Band jetzt einfach kaufen. Bloß: Was kostet so eine Boyband eigentlich?

Die Geste ist so süß, dass es fast schon weh tut: Verzweifelte Fans der britischen Boyband "One Direction" wollen versuchen, die Gruppe zu kaufen. Auf der Crowdfunding-Plattform "Gofundme.com" gibt es momentan mindestens zwei Kampagnen, die es auf das Taschengeld der "One Direction"-Fans abgesehen haben.

Und das sitzt gerade locker, denn die Anhänger sind geschwächt. Sie mussten diese Woche die Tatsache verkraften, dass ein Mitglied die Band verlassen hat. Der 22-jährige Zayn Malik hatte nach fünf Jahren als Teenie-Star genug vom Trubel und will in Zukunft lieber ein normales Leben führen. Aus der Fünfer-Gruppe wurde über Nacht ein Vierer-Team. Für die Fans eine Katastrophe, es flossen reichlich Tränen. Nun wollen sie die Kontrolle über den Rest der Band, die in der britischen Castingshow "X-Factor" zusammengestellt wurde. Nur: Was kostet so eine Boyband eigentlich? Immerhin haben die Jungs laut "Forbes" allein im vergangenen Jahr 75 Millionen Dollar erwirtschaftet.

Moment - wieviel Geld brauchen wir eigentlich?

Am Donnerstag gaben die ersten Initiatoren, die sich "6th Alliance" nennen, 35 Millionen Dollar als Ziel an. Doch schon einen Tag später ist die zu erreichende Summe auf stolze 500 Millionen Dollar angeschwollen. Auf ihrer Homepage erklärt "6th Alliance", dass sie eine Gruppe internationaler Fans seien, die Harry Styles, Louis Tomlinson, Niall Horan und Liam Payne von ihrem Management befreien wollten. Und dafür 50 Millionen britische Pfund bräuchten. Moment, - und wie kommen da die 500 Millionen Dollar zustande? Das brachte auch einige Fans in Grübeln. "Lasst uns auch mal nachdenken: Kennen wir überhaupt die rechtliche Seite davon? Wir brauchen einen älteren und erfahrenen Fan, der sich diesen Fundraiser mal genauer anguckt", warnt zum Beispiel ein Fan namens Eden Murowsky in den Kommentaren.

Eine weitere Kampagne, die unter dem Namen einer angeblich
16-jährigen Katie aus New York ins Leben gerufen wurde, will 87,8 Millionen Dollar für den Kauf der Boyband sammeln. Beide Initiatoren beteuern: Sollte das Geld nicht zusammen kommen, werde der Rest an einen guten Zweck gespendet.

Und so macht der Hashtag "#letsbuyonedirection" in den sozialen Netzwerken seine Runde und die "One Direction"-Fans spenden. Bisher sind 1500 Dollar beziehungsweise 1600 Dollar zusammengekommen. Offenbar haben sehr viele Eltern immer noch das letzte Wort über das Taschengeld ihrer Kinder.

sst

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