HOME

TV-Doku: Sky du Mont lästert über Tom Cruise - und das ist der Grund

Der Schmerz sitzt offenbar tief. In einer TV-Doku hat sich Sky du Mont abfällig über Tom Cruise geäußert. Dabei waren beide einmal befreundet.

Sky du Mont mit Tom Cruise und Nicole Kidman

Sky du Mont drehte Ende der 90er zusammen mit Tom Cruise und Nicole Kidman den Stanley-Kubrick-Film "Eyes Wide Shut".

Picture Alliance

Nichts ist so bitter wie gekränkte Freundschaft. Das zeigte sich in einer aktuellen TV-Doku, die am kommenden Donnerstag auf Vox ausgestrahlt wird. " - Der geheimnisvolle Überflieger" schildert das Leben des Hollywood-Stars und versucht, dem Menschen nahezukommen. Dabei kommen auch einige Weggefährten zu Wort, darunter der deutsche Schauspieler Sky du Mont, der mit Cruise und seiner damaligen Ehefrau Nicole Kidman zusammen Ende der 90er Jahre "Eyes Wide Shut" drehte, den letzten Film von Regisseur Stanley Kubrick. 

Laut  sei man sich damals nähergekommen und habe sich angefreundet. "Wir haben uns unterhalten, über Kinder, über Autos. Es war sehr privat", berichtet der in Hamburg lebende Künstler über die gemeinsame Zeit. "Ich habe Tom unfassbar locker und nett in Erinnerung."

Sky du Mont spricht sehr nett über Tom Cruise

Zunächst klingt das alles sehr nett, was du Mont über Cruise zu sagen hat. Doch dann schleichen sich kleine Gemeinheiten ein. Er sei nie als ein großartiger Schauspieler gehandelt worden, sagt , um dann gönnerhaft hinzuzufügen: "Ich finde, in 'Rain Man' war er gut." Von Action-Filmen, in denen Tom Cruise oft mitspielt, hat er dagegen keine hohe Meinung. "Ich finde, dass man in Action Schauspielerei nicht zeigen kann. Da muss man nur zeigen, ob man springen kann." Zintaratta-Bumm-Filme nennt du Mont diese Streifen. "Mich interessiert das nicht." Im Gegensatz zu seinem Kollegen: "Tom Cruise weiß sehr wohl, welche Schiene er fahren muss, damit er mit dabei ist."

Dann erinnert sich Sky du Mont an die gemeinsamen Dreharbeiten. Cruise sei auf Schritt und Tritt von Bodyguards bewacht worden, "es war, als wär der Präsident der Vereinigten Staaten auf dem Weg", ätzt du Mont. Und wird nun richtig gehässig. Der Hollywood-Star habe für seine Rolle 10 Millionen Dollar bekommen. "Er ist ja nicht besonders groß. Stand er da mit 'ner Baseballcap und 'ner Jeans. Dacht ich mir: Sieht gar nicht nach 10 Millionen aus."

"Er saß am Nebentisch"

Witze über die Körpergröße eines Menschen - Tom Cruise ist lediglich 1,70 Meter groß - sind eigentlich ein No-Go. Weshalb Sky du Mont so fies gegen seinen Kollegen austeilt, wird aber klar, als der Wahl-Hamburger die weitere Geschichte ihrer Freundschaft erzählt. Viele Jahre später habe man sich auf der Bambi-Verleihung wiedergesehen. "Er saß am Nebentisch. Ich hatte mich eigentlich sehr gefreut, weil wir wirklich befreundet waren." Du Mont sagt, er habe ihm einen Zettel hinterlassen, er solle sich doch melden. Das sei jedoch nicht geschehen.

Man habe sich dann aber beim Bambi getroffen. Sky du Mont erinnert die Begegnung so: "Als es dann zum Abendessen ging, standen wir alle auf. Er kam auf mich zu, und ich sagte: 'Hi Tom, how are you.'" Doch Cruise habe nicht reagiert. "Er ging durch mich durch. Er hat nicht mal gelächelt. Er hat nicht mal Hallo gesagt. Das war’s. Das hat mich sehr enttäuscht", sagt ein noch heute konsternierter du Mont. Und man kann sein Nachtreten zumindest ein bisschen verstehen.

Die "Tom Cruise - Der geheimnisvolle Überflieger" wird am Donnerstag, 5. Juli, um 22.50 Uhr auf Vox ausgestrahlt.

che
Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo